Neo Matloga, Mokibelo, 2020 © Neo Matloga, Courtesy of Stevenson, Cape Town and Johannesburg , Photography: Nina Lieska

Ersehnte Nähe
Singarum J. Moodley und Neo. I. Matloga
24.10.21 – 13.02.22

Eine Publikation ist in Vorbereitung

Publikation

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Das vergangene Jahr war – neben der Pandemie – geprägt von den Protesten der Black-Lives-Matter-Bewegung und einem neuen Bewusstsein über strukturellen Rassismus und Diskriminierung.

 

Die Ausstellung bringt zwei südafrikanische Künstler zusammen, die von Toleranz und gesellschaftlicher Nähe erzählen. Neo Image Matloga wurde 1993 geboren und wuchs im Südafrika nach dem Ende der Apartheid und mit der Hoffnung auf eine demokratische Zukunft auf. Mit seinen collagierten Malereien verwandelt er die Lippold-Galerie in ein großes Bühnengeschehen, das eine Welt des sozialen und politischen Freiraums thematisiert.

Singarum Jeevaruthnam Moodley (*1922) führte bis zu seinem Tod 1987 ein Fotostudio, das u.a. Rückzugsort für die Anti-Apartheid-Bewegung war. Seine Studioporträts geben intime Einblicke in eine interkulturelle Gesellschaft, die sich mit großer Selbstverständlichkeit zwischen traditioneller Stammeskultur und westlicher Popkultur bewegt. Die Bilder wirken heute aktueller denn je und wie Vorboten von Matlogas hybriden Charakteren, die die Innenräume mit ausgelassener Lebensfreude erfüllen.

Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit der Kuratorin Wiebke Hahn, Berlin.

 

Künstler

Neo I. Matloga, Singarum J. Moodley

 

Dank

Marta-Partner

Für die langfristige Unterstützung unseres Programms danken wir sehr herzlich den Marta Herford Corporate Partnern und Corporate Premium Partnern sowie dem Marta-Fonds für neue Kunst.