Di, 8. 9. 2026, 16–17:30 Uhr
Marta HOCH 2

„Das war doch gar nicht so gemeint …“ oder „Er macht das nur, weil er mich liebt.“
Grenzüberschreitungen in Beziehungen beginnen oft schleichend – durch Eifersucht, emotionale Manipulation oder das Gefühl, sich ständig rechtfertigen zu müssen.
Doch wie erkennt man Warnsignale und setzt klare Grenzen? Genau darum geht es in diesem Workshop der Frauenberatungsstelle Herford, begleitend zur Präsentation Vor!Sicht!
Achte auf Dich und Deine Grenzen! mit Illustrationen von Slinga.

Ort
Marta HOCH 2, 2. Etage

Anmeldung
Mit Anmeldung, begrenzte Teilnehmer*innenzahl
Eintritt frei, jede*r ist willkommen

Alle Informationen zu Marta HOCH 2 hier.

Mi, 9. 9. 2026, 18–19 Uhr
Führung

In einer einstündigen Führung mit unseren freien Kunstvermittler*innen durch die aktuellen Ausstellungen bekommen Sie Informationen zu den ausstellenden Künstler*innen und ihren Werken und haben die Möglichkeit, Fragen an die Kunst zu stellen.

Ticket
3,50 Euro zzgl. Ausstellungseintritt

Anmeldung
ohne Anmeldung

Mi, 9. 9. 2026, 19–20 Uhr
Veranstaltung

Los Angeles, die Metropole der US-Westküste, liegt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts fernab von den damals gültigen Kunstzentren (New York, Paris, Köln). Der weite und wilde Westen, der wenig künstlerisch vorgeprägt war, ermöglichte freiheitliches Handeln und Denken, was zu wegweisendem künstlerischem Ausdruck führte. Beispielhaft hierfür ist die von Walt Disney 1970 gegründete Kunsthochschule CalArts (California Institute of the Arts) bei Los Angeles. CalArts entwickelte ein radikales, richtungsweisendes Schulmodell, das in seiner Interdisziplinarität an europäische und US-amerikanische Hochschulen wie dem Bauhaus und dem Black Mountain College anknüpfte. Neben Konzeptkunst waren auch Lehrprogramme von Künstler*innen wie John Baldessaris „Post Studio Program“ oder das „Feminist Art Program“ von Miriam Schapiro und Judy Chicago zukunftsweisend. Mit dem Zeitgeist der 1970er Jahre, legendären Pool-Partys und Lehrveranstaltungen wie „Advanced Drug Research“ entstand eine besondere kulturelle Dynamik: Sie machte die Westküste und Los Angeles zum zentralen Ort für künstlerische Produktion und aktuellen Diskurs (bis heute).

In ihrem Vortrag gibt Christina Végh (*1970 in Zürich), Direktorin der Kunsthalle Bielefeld, Einblicke in das damalige Zeitgeschehen. Sie stellt einzelne Protagonist*innen und Zeitzeug*innen in Form von filmischen Oral History Interviews vor. Végh hatte 2019 (in der Kestner Gesellschaft Hannover) die Ausstellung Wo Kunst geschehen kann. Die frühen Jahre des CalArts konzipiert, gemeinsam mit Philip Kaiser (freier Kurator, Los Angeles) im Rahmen eines dreijährigen Forschungsprojekts in Kooperation mit der Freien Universität Berlin (Prof. Dr. Annette Jael Lehmann) und mit metaLAB (at) Harvard, Boston (Prof. Dr. Jeffrey Schnapp, Kim Albrecht) sowie in Zusammenarbeit mit IMAGE und CONTENT, Zürich (Reto Caduff, Dokumentarfilmer).

Vortrag im Begleitprogramm zur Ausstellung Mindset Los Angeles – Frank Gehry und die Cool School.

 

Ticket:

Im Ausstellungseintritt enthalten oder 5 Euro / erm. 3 Euro

 

Mediathek

Begleitprogramm

Heute findet kein Begleitprogramm statt.

Ausstellungen