Das freigeistige Umfeld rund um die Gruppe der „Cool School“, die sich seit Ende der 1950er Jahre in Los Angeles etablierte, war ein Schmelztiegel künstlerischer (Material-) Experimente, geprägt von der Beat-Literatur. In diesem vibrierenden Netzwerk an der kalifornischen Küste entwickelt sich ein inspirierender kunst- und architekturübergreifender Dialog. Die Schau im Marta Herford, einer einzigartigen Bauskulptur von Frank Gehry, versammelt diese Impulse und eröffnet Verbindungen zu ikonischen Werken der amerikanischen Nachkriegskunst sowie der folgenden Generationen aus diesem Kontext.
Künstler*innen
John Altoon, Carl Andre, John Baldessari, Larry Bell, Billy Al Bengston, Wallace Berman, John Chamberlain, Judy Chicago, Meg Cranston / John Baldessari, Ronald Davis, Frank Gehry, David Hockney, Robert Irwin, Donald Judd, Craig Kauffman, Corita Kent, Edward Kienholz, Ed Moses, Claes Oldenburg / Coosje van Bruggen, Ken Price, Robert Rauschenberg, Deborah Remington, Ed Ruscha, Richard Serra, Pae White
Zusätzliche Inhalte und weiterführende Informationen zu den ausgestellten Werken und Themen bietet die begleitende Ausstellungs-App unter https://app.interkit.marta-herford.de/app/t8vBWctGdzteafL2q/.
Zur Ausstellung erscheint ein zweisprachiger Katalog (Deutsch/Englisch), herausgegeben vom Marta Herford. Auf 192 Seiten versammelt die Publikation Beiträge von Hunter Drohojowska-Philp, Sylvia Lavin und Ann Kristin Kreisel sowie zwei Interviews von Marcus Herse mit Larry Bell sowie von Kathleen Rahn mit Wilhelm Schürmann. Mit einem Vorwort der Marta-Direktorin, mehr als 200 Abbildungen sowie historischen Dokumenten und Originalzitaten von Frank Gehry. Das Buch ist beim Verlag der Buchhandlung Walther und Franz König erschienen, Hardcover, 37 Euro (während der Laufzeit im Marta-Shop, danach 42 Euro), ISBN 978-3-7533-1042-8. Ab sofort über den Marta-Shop erhältlich!
Begleitprogramm
SprechStoff. Lass uns knipsen.
Sprechstoff ist ein neues Format, bei dem der gemeinsame Austausch im Mittelpunkt steht. Expert*innen aus ganz unterschiedlichen Themenbereichen werden eingeladen, um die Ausstellung zusammen mit interessierten Besucher*innen unter neuen Gesichtspunkten zu entdecken. Anschließend kann sich in lockerer Runde in der 2. Etage ausgetauscht werden. Bei diesem Termin dreht sich alles um Architektur und Fotografie. Auftrag: Die besondere Marta-Architektur fotografieren und später dazu ins Gespräch kommen.
Kosten
kostenfrei und ohne Anmeldung
Filmprogramm zur Ausstellung „Mindset Los Angeles“
Begleitend zur Ausstellung Mindset Los Angeles wird jeden Sonntag ein ausgewähltes Filmprogramm bei freiem Eintritt im Marta-Forum präsentiert (an einzelnen Sonntagen an einem alternativen Ort).
1. Programmblock (28. 6.–27. 9. 2026)
11.30–12.18 Uhr: Gehry’s Vertigo (48 Min.)
12.30–13.25 Uhr: Large Scale Projects: Claes Oldenburg / Coosje Van Bruggen (55 Min.)
13.30–14.52 Uhr: Sketches of Frank Gehry (82 Min.)
15–17.51 Uhr: Los Angeles Plays Itself (171 Min.)
Der erste Teil des Filmprogramms versammelt vier Filme, die sich Frank Gehrys Architektur und ihrem Bezug zur Kunst aus unterschiedlichen Richtungen nähern. Darüber hinaus wird die Stadt Los Angeles in den Blick genommen. Gehry’s Vertigo zeigt das Guggenheim-Museum in Bilbao aus der Perspektive der abgeseilt arbeitenden Reinigungskräfte und bringt seine geschwungenen Flächen schwindelerregend nahe. Large Scale Projects zeigt Gehrys Zusammenarbeit mit dem Künstler*innenpaar Claes Oldenburg und Coosje Van Bruggen, aus der Werke hervorgehen, die sich zwischen Skulptur, Objekt und Architektur bewegen.
In Sketches of Frank Gehry zeichnet Sydney Pollack ein persönliches Porträt und wendet sich dem Architekten selbst zu: seiner Person und seinem Arbeitsprozess, von der ersten raschen Skizze über Modelle bis zum fertigen Gebäude. Los Angeles Plays Itself richtet den Blick schließlich auf die Stadt und fragt, wie deren moderne Architektur im Kino gelesen und immer wieder umgedeutet wird. Das Programm verbindet so das einzelne Bauwerk, den Entwurfsprozess, die Nähe zur Kunst und die Stadt als Bild; jenes Los Angeles, aus dem Frank Gehry und die Cool School hervorgingen und welches sie ihrerseits mitprägten.
11.30–12.18 Uhr:
Gehry’s Vertigo (Gehrys Höhenschwindel)
Regie: Ila Bêka & Louise Lemoine · 2011 · 48 Min. · Spanisch (engl. Untertitel) · Bêka & Lemoine
Der Film erschließt das Guggenheim-Museum in Bilbao aus ungewohnter Perspektive: aus dem Blickwinkel der Reinigungskräfte, die den 1997 von Frank Gehry errichteten Bau am Seil hängend reinigen und instand halten. Die Kamera folgt ihnen im Inneren des Museums wie auch außen; an der titanverkleideten Fassade und auf dem Dach ebenso wie im hohen, gläsernen Atrium. Die für Gehry charakteristischen geschwungenen, schräg geneigten Flächen machen die Arbeit in oft schwindelerregender Höhe zur Herausforderung. Darauf spielt auch der Titel an: Vertigo bedeutet Schwindel. Ein Teil der Kameras ist an den Helmen der Arbeitenden befestigt, sodass man Dach und Atrium aus ihrer subjektiven Perspektive erlebt; die mitunter wackeligen Bilder verleihen dem Film eine unmittelbare, authentische Wirkung.
Auf eine erklärende Erzählstimme wird verzichtet; zu hören sind Äußerungen der Arbeitenden selbst. Daneben beobachtet der Film das alltägliche Geschehen im Museum, etwa eine Hochzeitsgesellschaft beim Fotografieren, und begleitet einen Jungen, der die Räume durchstreift. So wird das Bauwerk von innen wie außen erfahrbar, durch die Augen derer, die ihm täglich am nächsten kommen.
12.30–13.25 Uhr:
Large Scale Projects: Claes Oldenburg / Coosje Van Bruggen (Großprojekte: Claes Oldenburg / Coosje Van Bruggen)
Regie: Lana Jokel & Nicholas Doob · 1992 · 55 Min. · Englisch · Filmmakers Library / Alexander Street
Der Film porträtiert die künstlerische Zusammenarbeit von Claes Oldenburg (1929–2022) und Coosje Van Bruggen (1942–2009), die über drei Jahrzehnte hinweg gemeinsam monumentale Skulpturen für den öffentlichen Raum schufen. Die gebürtige Niederländerin Van Bruggen kam aus dem kuratorisch-kunsthistorischen Feld und war Kuratorin am Stedelijk Museum in Amsterdam; der in Schweden geborene Oldenburg war ein amerikanischer Bildhauer, der sich mit Alltagsobjekten und der Konsumwelt auseinandersetzte und neben Andy Warhol zu den Ikonen der Pop Art zu zählen ist. Bekannt wurde er für die vergrößerte Darstellung alltäglicher Gegenstände ins Monumentale, wodurch vertraute Objekte zu raumgreifenden Formen verfremdet wurden.
Der Film begleitet mehrere ihrer Projekte von der ersten Idee bis zur Aufstellung, darunter Spoonbridge and Cherry (Löffelbrücke und Kirsche, 1988) in Minneapolis und Dropped Bowl with Scattered Slices and Peels (Heruntergefallene Schüssel mit verstreuten Scheiben und Schalen, 1989) in Miami. Mehrfach arbeiteten die beiden mit dem Architekten Frank Gehry zusammen, woraus unter anderem das Knife Ship (Messerschiff) hervorging: ein überdimensionales Schweizer Taschenmesser, das zugleich ein fahrtüchtiges Schiff war. Für die Biennale in Venedig konzipiert, wurde es 1985 für die Performance Il Corso del Coltello realisiert. Im Film ist es im New Yorker Guggenheim Museum zu sehen.
Auch das Binocular Building (Fernglas-Gebäude, 1991) in Venice, Kalifornien, entstand in Zusammenarbeit mit Gehry. Dort ist die Skulptur unmittelbar in den Bau integriert: Ein monumentales Fernglas bildet den Eingang; zwischen seinen beiden Röhren fahren Autos wie durch ein Tor in die Tiefgarage. In den Röhren liegen Besprechungsräume; und was von außen die Okulare des Fernglases sind, wird hier von innen zum Oberlicht: zwei runde Öffnungen, durch die das Tageslicht herabfällt.
13.30–14.52 Uhr:
Sketches of Frank Gehry (Skizzen von Frank Gehry)
Regie: Sydney Pollack · 2006 · 82 Min. · Englisch (mit dt. Untertiteln) · Sony Pictures Classics (PBS American Masters)
Von dem renommierten Hollywood-Regisseur Sydney Pollack stammen Spielfilme wie Tootsie und Out of Africa (Jenseits von Afrika), ausgezeichnet mit zahlreichen Preisen wie dem Oscar und Golden Globe. Sketches of Frank Gehry ist seine einzige Dokumentation. Der Film ist als persönliches Gespräch zweier langjähriger Freunde angelegt, in dem Pollack selbst in Erscheinung tritt. Sein Interesse gilt dabei neben den Gebäuden vor allem dem Menschen Frank Gehry, den er als ausgesprochen selbstkritische Figur zeichnet. Den Ausgangspunkt bilden Gehrys rasche Skizzen, die am Beginn jedes Entwurfs stehen und dem Film seinen Titel geben. Mehrere seiner Bauten werden thematisiert: wie das Guggenheim-Museum in Bilbao, die Walt Disney Concert Hall in Los Angeles und die DZ Bank (ehemals DG Bank) in Berlin.
Zahlreiche Stimmen kommen hinzu, darunter die Künstler Ed Ruscha und Dennis Hopper sowie der Architekt Philip Johnson. Als Gegenstimme tritt der Kunstkritiker Hal Foster auf, der Gehrys Werk skeptisch gegenübersteht. 2006 wurde der Film beim Filmfestival in Cannes gezeigt.
15–17.51 Uhr:
Los Angeles Plays Itself (Los Angeles spielt sich selbst)
Regie: Thom Andersen · 2003 · 171 Min. · Englisch · The Cinema Guild
Los Angeles ist die Stadt, aus der Frank Gehry und die Cool School hervorgingen, geprägt von modernistischer Architektur, ihren Straßenräumen und ihrer spezifischen Atmosphäre. Dieser Essayfilm geht der Frage nach, wie eben diese Stadt im Kino bzw. im Film dargestellt wird. Dafür montierte Thom Andersen über 200 Ausschnitte aus bekannten und weniger bekannten Spielfilmen aus annähernd hundert Jahren Filmgeschichte.
Er ordnete sie drei Rollen zu, die Los Angeles im Film spielt, von der beiläufigsten bis zur tragenden: zunächst die der bloßen Kulisse, vor der die Handlung abläuft; dann als eigenständige Figur, die das Geschehen mitprägt; und schließlich die des eigentlichen Themas, von dem der Film selbst handelt. Andersen stellt die These auf, dass das von Hollywood entworfene Bild das tatsächliche Los Angeles überlagern würde. So legt er etwa offen, wie in Filmen die moderne Architektur der Stadt wiederkehrend zu „Villen von Bösewichten“ umgedeutet werden, wie ganze Stadtviertel hinter dieser Projektion verschwinden, wie Los Angeles als Schauplatz für gänzlich andere Orte dient und wie die berüchtigten Auto-Verfolgungsjagden ein verzerrtes Bild zeichnen.
Den Kommentar verfasst Andersen selbst, in der Ich-Form; gesprochen wird er von seinem Freund Encke King. 2003 erhält der Film beim Filmfestival im kanadischen Vancouver den Preis für den besten Dokumentarfilm.
2. Programmblock ( 4.10. 2026–10. 1. 2027)
12–13.22 Uhr: Sketches of Frank Gehry (82 Min.)
13.30–13.57 Uhr: Edward Kienholz: The Story of an Artist (27 Min.)
14–14.58 Uhr: Frank Gehry: The Formative Years (58 Min.)
15–15.57 Uhr: Artbound: Light & Space (57 Min.)
Der zweite Teil des Filmprogramms rückt das Umfeld, aus dem Gehry kam, weiter in den Blick: die Kunstszene von Los Angeles und die sogenannte Cool School. Sketches of Frank Gehry ist auch bei dieser Auswahl der Dreh- und Angelpunkt und zeichnet den Architekten als ausgesprochen selbstkritische Figur, die sich der Welt der Kunst oft näher fühlte als dem eigenen Berufsstand. Ed Kienholz: Story of an Artist führt zum Ausgangspunkt dieser Szene, zur Ferus Gallery, die Kienholz 1957 mitbegründete und die zum Treffpunkt der Cool School wurde.
Frank Gehry: The Formative Years zeigt, wie eng Gehry mit Künstler*innen dieser Szene verbunden war, und erinnert daran, dass er für sein Wohnhaus in Santa Monica gerade jene alltäglichen Industriematerialien verwendete, die damals als architekturunwürdig galten. Light and Space stellt schließlich die kalifornische Kunstrichtung um Robert Irwin, Larry Bell und Helen Pashgian vor, die durch die Erforschung von unkonventionellen Materialien und dem kalifornischen Licht die Sinneserfahrung selbst zum Thema machte. Ihre Werke berühren Fragen, die auch für Gehrys Schaffen von Bedeutung sind.
So öffnet die Auswahl eine bestimmte Perspektive: Gehrys Architektur erscheint als eigenständige Größe des Bauens, eng verwoben mit einer Szene, die Wahrnehmung erprobte, Disziplingrenzen überschritt und das vermeintlich Geringe zum Material erhob.
12–13.22 Uhr:
Sketches of Frank Gehry (Skizzen von Frank Gehry)
Regie: Sydney Pollack · 2006 · 82 Min. · Englisch (mit dt. Untertiteln) · Sony Pictures Classics (PBS American Masters)
Von dem renommierten Hollywood-Regisseur Sydney Pollack stammen Spielfilme wie Tootsie und Out of Africa (Jenseits von Afrika), ausgezeichnet mit zahlreichen Preisen wie dem Oscar und Golden Globe. Sketches of Frank Gehry ist seine einzige Dokumentation. Der Film ist als persönliches Gespräch zweier langjähriger Freunde angelegt, in dem Pollack selbst in Erscheinung tritt. Sein Interesse gilt dabei neben den Gebäuden vor allem dem Menschen Frank Gehry, den er als ausgesprochen selbstkritische Figur zeichnet. Den Ausgangspunkt bilden Gehrys rasche Skizzen, die am Beginn jedes Entwurfs stehen und dem Film seinen Titel geben. Mehrere seiner Bauten werden thematisiert: wie das Guggenheim-Museum in Bilbao, die Walt Disney Concert Hall in Los Angeles und die DZ Bank (ehemals DG Bank) in Berlin.
Zahlreiche weitere Stimmen kommen hinzu, darunter die Künstler Ed Ruscha und Dennis Hopper sowie der Architekt Philip Johnson. Als Gegenstimme tritt der Kunstkritiker Hal Foster auf, der Gehrys Werk skeptisch gegenübersteht. 2006 wurde der Film beim Filmfestival in Cannes gezeigt.
13.30–13.57 Uhr:
Ed Kienholz: Story of an Artist (Ed Kienholz: Geschichte eines Künstlers)
Regie: William Kronick · 1961 · 27 Min. · Englisch · Wolper Productions (Warner Bros. / Filmbank)
Der Film begleitet den jungen Ed Kienholz (1927–1994) dabei, wie er seine erste Einzelausstellung in der Ferus Gallery in Los Angeles vorbereitete. Diese von ihm und Walter Hopps 1957 gegründete Galerie wurde zum zentralen Treffpunkt und Ort des Austausches der lokalen Künstler*innenszene, der sogenannten Cool School. Kienholz galt als umstrittener Künstler; er verhandelte gesellschaftliche Tabus und Missstände in damals als drastisch empfundenen Bildern. Er ist ein wichtiger Vertreter der Assemblage, einer Technik, bei der Werke aus Alltagsdingen und Fundstücken zusammengesetzt werden. Der Film zeigt vor allem Kienholz bei der Arbeit und mündet schließlich in die dicht gedrängte Eröffnung und die nachfolgende ausgelassene Feier in der Bar Barney’s Beanery. Diese war ebenfalls ein wichtiger Treffpunkt von Künstler*innen und Musiker*innen. Kienholz bildete die Bar später in seiner berühmten begehbaren Skulptur The Beanery (1965) nach.
Entstanden ist der Film 1961 in Los Angeles unter der Regie von William Kronick, als Fernsehproduktion für David L. Wolper, mit einer Titelmusik von Elmer Bernstein; durch die Sendung führt John Willis.
14–14.58 Uhr:
Frank Gehry: The Formative Years (Frank Gehry: Die prägenden Jahre)
Regie: Michael Blackwood · 1988 · 58 Min. · Englisch · Michael Blackwood Productions
Der Film widmet sich den frühen Jahren Frank Gehrys in Los Angeles, kommentiert vom Architekten selbst. Im Zentrum steht sein eigenes Wohnhaus in Santa Monica: ein zunächst gewöhnliches Haus im holländisch-kolonialen Stil aus den 1920er-Jahren. Gehry erweiterte dieses 1978, indem er es mit alltäglichen Industriematerialien ummantelte, mit Maschendraht, Wellblech und Sperrholz. Solche Materialien galten damals als minderwertig und nicht als architekturwürdige Baustoffe. Mit diesem Umbau setzt Gehry diese gerade deshalb und in völlig neuer Weise ein. Das Haus sorgt so für Aufsehen: bei den Nachbarn für Empörung, in der Fachwelt für Beachtung, die Gehrys Ruf begründet.
Der Film zeigt zudem weitere frühe Bauten im Großraum Los Angeles, das Norton House, die Loyola Law School und das Aerospace Museum, und damit Gehrys Weg vom privaten Wohnhaus zum großen öffentlichen Gebäude. Zu Wort kommen Künstler aus seinem Umfeld in Los Angeles: Billy Al Bengston, Ron Davis und Ed Moses, die Architekturhistoriker Kenneth Frampton und Kurt Forster, sein Psychoanalytiker Milton Wexler sowie seine Mutter Thelma Gehry.
15–15.57 Uhr:
Artbound: Light and Space (Richtung Kunst: Licht und Raum)
Regie: Sue Ding · 2020 · 57 Min. · Englisch · KCET / PBS SoCal (Artbound)
Im Mittelpunkt steht die Light and Space-Bewegung, eine in den 1960er-Jahren an der US-amerikanischen Westküste entstandene Kunstrichtung. Sie gilt als kalifornische Spielart des Minimalismus und ist eng mit dem hellen, beständigen Licht in Los Angeles verbunden. Der Film stellt drei zentrale Figuren der Bewegung vor: Robert Irwin, Larry Bell und Helen Pashgian, deren Werk die Kunsthistorikerin und Kuratorin Robin Clark bespricht. Sie arbeiteten mit künstlichem wie ebenso mit natürlichem Licht, das sich im Tagesverlauf verändert. Es wurde als bedeutender Bestandteil der Werke gesehen. Ihre Materialien stammten zum Teil aus der nach dem Zweiten Weltkrieg florierenden Auto- und Luftfahrtindustrie. Im Kern sind diese Arbeiten phänomenologische Untersuchungen; das Objekt ist dabei ein Vehikel, das den Akt des Sehens selbst erfahrbar macht.
Die von Sue Ding gedrehte Folge eröffnete 2020 die elfte Staffel der Reihe Artbound und wurde mit einem Los Angeles Area Emmy ausgezeichnet.
Programm + Texte: Marcus Herse, Künstler, Kurator und Wissenschaftler
Los Angeles, Hollywood, Pool Parties und „Advanced Drug Research“ – Künstlerischer Aufbruch durch die Kunsthochschule CalArts mit Nachwirkung bis heute – Vortrag von Christina Végh
Los Angeles, die Metropole der US-Westküste, liegt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts fernab von den damals gültigen Kunstzentren (New York, Paris, Köln). Der weite und wilde Westen, der wenig künstlerisch vorgeprägt war, ermöglichte freiheitliches Handeln und Denken, was zu wegweisendem künstlerischem Ausdruck führte. Beispielhaft hierfür ist die von Walt Disney 1970 gegründete Kunsthochschule CalArts (California Institute of the Arts) bei Los Angeles. CalArts entwickelte ein radikales, richtungsweisendes Schulmodell, das in seiner Interdisziplinarität an europäische und US-amerikanische Hochschulen wie dem Bauhaus und dem Black Mountain College anknüpfte. Neben Konzeptkunst waren auch Lehrprogramme von Künstler*innen wie John Baldessaris „Post Studio Program“ oder das „Feminist Art Program“ von Miriam Schapiro und Judy Chicago zukunftsweisend. Mit dem Zeitgeist der 1970er Jahre, legendären Pool-Partys und Lehrveranstaltungen wie „Advanced Drug Research“ entstand eine besondere kulturelle Dynamik: Sie machte die Westküste und Los Angeles zum zentralen Ort für künstlerische Produktion und aktuellen Diskurs (bis heute).
In ihrem Vortrag gibt Christina Végh (*1970 in Zürich), Direktorin der Kunsthalle Bielefeld, Einblicke in das damalige Zeitgeschehen. Sie stellt einzelne Protagonist*innen und Zeitzeug*innen in Form von filmischen Oral History Interviews vor. Végh hatte 2019 (in der Kestner Gesellschaft Hannover) die Ausstellung Wo Kunst geschehen kann. Die frühen Jahre des CalArts konzipiert, gemeinsam mit Philip Kaiser (freier Kurator, Los Angeles) im Rahmen eines dreijährigen Forschungsprojekts in Kooperation mit der Freien Universität Berlin (Prof. Dr. Annette Jael Lehmann) und mit metaLAB (at) Harvard, Boston (Prof. Dr. Jeffrey Schnapp, Kim Albrecht) sowie in Zusammenarbeit mit IMAGE und CONTENT, Zürich (Reto Caduff, Dokumentarfilmer).
Vortrag im Begleitprogramm zur Ausstellung Mindset Los Angeles – Frank Gehry und die Cool School.
Ticket:
Im Ausstellungseintritt enthalten oder 5 Euro / erm. 3 Euro
rAUF GEHT´S zum Tag der Dritten Orte
Am 12. 9. feiert das Marta HOCH 2 den Tag der Dritten Orte mit einem großen Fest für die ganze Familie!
Freut Euch auf ein vielfältiges Programm mit unterschiedlichsten Angeboten zum Kreativ werden und entspannen, darunter Spieleparcours, Vorlesen, Musik, Workshops u. v. m.
Programm
Spiel und Spaß für Groß und Klein
12-15.30 Uhr Uhr Spieleparcours (Forum)
12-18 Uhr Glücksrad (2.OG, Atelier)
Zusammenkommen und Schnacken
12-16 Uhr Was uns verbindet – Es ist angerichtet: miteinander reden, schreiben, malen (Plaza)
15-15.30 Uhr Kurzführung durch die Ausstellungen Mindset Los Angeles mit Direktorin Kathleen Rahn (Treffpunkt Lobby)
Kreative Mitmachaktionen
12-17 Uhr Der große Wollrausch (Lobby)
12.30-14.30 Uhr Cyanotypie (2. OG, Atelier)
14.30-17 Uhr Siebdruck (2.OG, Atelier)
Was für die Ohren
14-15 Uhr Vorlesegeschichten (2.OG, Bibliothek)
16-17 Uhr Überraschungsact auf der Bühne (Forum) aus der Kurdischen Community
Außerdem Pop-Up-Band (an verschiedenen Orten und Zeiten im Marta)
Was für die Augen
11-18 Uhr Ausstellung „Vorsicht – Achte auf Dich und Deine Grenzen“ (2. OG, Vorraum)
Ticket
ohne Anmeldung, die Teilnahme am Fest und alle Angebote sind kostenfrei
ganztägig freier Eintritt in die aktuellen Ausstellungen
jede*r ist willkommen!
Führung durch die Gehry-Architektur
An der Seite einer*s Kunstvermittler*in erleben Sie die einzigartige Gehry-Architektur des Museums. Während des einstündigen Rundgangs bekommen Sie Informationen rund um das Marta als Bauwerk und haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen.
Ticket
3,50 Euro zzgl. Ausstellungseintritt
Anmeldung
ohne Anmeldung, begrenzte Teilnehmer*innenzahl
Öffentliche Führung für blinde und sehbehinderte Menschen
Gemeinsam mit der erfahrenen Kunstvermittlerin Angelika Höger bieten wir einen barrierefreien Rundgang durch die aktuelle Ausstellung an.
Ticket
3,50 Euro + ermäßigter Eintritt, Begleitpersonen sind frei (zahlen weder Führung noch Eintritt)
Anmeldung
Um eine Anmeldung unter bildung@marta-herford.de oder telefonisch unter 05221.994430-0 wird gebeten, begrenzte Teilnehmer*innenzahl.
Herforder Kulturnacht im Marta – mit Tanzperformances und mehr…
Das Marta Herford nimmt mit besonderem Programm und freiem Eintritt an der Herforder Kulturnacht teil:
18 bis 22 Uhr: Ausstellungen
Zu sehen sind die Ausstellungen Mindset Los Angeles – Frank Gehry und die Cool School (Gehry-Galerien) und Mindset Los Angeles – Werke aus der Sammlung Schürmann (Lippold-Galerie, erste Etage).
18 bis 21.30 Uhr: Kunstsprecher*innen
Die Marta-Kunstsprecher*innen stehen in den Galerien für Fragen und Gespräche zu den Werken und Themen der Ausstellung bereit.
18 bis 22 Uhr: Aus Chaos wird Kunst! Offener Workshop (Marta-Lobby)
Inspiriert durch die Assemblagen in der Ausstellung Mindset Los Angeles gestalten wir aus Fundstücken und Alltagsgegenständen individuelle dreidimensionale Kunstwerke.
18 bis 22 Uhr: Druck dich aus! Offener Workshop (Marta-Atelier, 2. Etage)
Angelehnt an die Arbeiten in der Ausstellung Mindset Los Angeles entstehen mit Papier, Schere und Farbe eigene Schrift-Kunstwerke
18.15 bis 18.45 Uhr: KuMuChor: „Light in Sound“ (Marta-Lobby)
Der KuMuChor der Universität Bielefeld eröffnet die Herforder Kulturnacht mit einem bewegend-groovigen Repertoire aus seinem aktuellen Programm „Safe in Sound“.
19 und 20.30 Uhr: Tanzperformances
Zweimal am Abend sind eindrückliche Tanzperformances im und am Museum zu erleben, in denen Körper, Tanz und Architektur eine bewegende Verbindung eingehen: Die Tänzer*innen der Young DansArt Company mit Student*innen der DansArt Academy (von DansArt TANZNETWORKS, Bielefeld) reagieren in einer speziell entwickelten Choreographie auf die geschwungenen Formen und Strukturen des Frank Gehry-Gebäudes: In ihrer performativen Auseinandersetzung mit der Bauskulptur Marta Herford entsteht eine einmalige Ausdruckskraft. (Künstlerische Leitung, Regie und Choreografie: Tchekpo Dan Agbetou). www.dansart.de
Eintritt frei
Marta Café zur Kulturnacht geöffnet
Von morgens bis abends Angebot mit frischen regionalen Speisen und breite Auswahl an Getränken vom Team Laffontien
Familienführung
Kosten
Erwachsene 3,50 € zzgl. Eintritt, Kinder Eintritt frei
Alter
empfohlen für Grundschulalter bis max. einschließlich 14 Jahren
Im Marta mit … Eckard Hofmeister
Zu dieser einstündigen dialogischen Führung sind Personen als Experten eingeladen, die damals den Bau und das Entstehen des Museums auf unterschiedliche Weise begleiteten. Im Gespräch mit der Marta-Direktorin Kathleen Rahn wird in diesem Rundgang durch die Ausstellung Mindset Los Angeles mit dem Hintergrundwissen des jeweiligen Experten eine besondere Perspektive eröffnet: auf die Ausstellung, den Architekten Frank Gehry und die Entstehung des Marta Herford (Eröffnung 2005).
Dieser Rundgang findet mit Eckard Hofmeister statt, der mit seinem Unternehmen Dach + Asphalt GmbH (Herford) die geschwungene Edelstahldachkonstruktion des Marta Herford realisierte.
Ticket:
3,50 Euro zzgl. Ausstellungseintritt, ohne Anmeldung, begrenzte Teilnehmer*innenzahl
Weitere Führungen mit Zeitzeugen:
Mi 2. 9., 18 Uhr: mit Hartwig Rullkötter, der als ausführender Architekt (Archimedes GmbH, Herford) den Bau des Marta Herford verantwortete.
Mi 4.11., 18 Uhr: mit Hartmut Braun (Herford), ehemaliger Redakteur der Neuen Westfälischen.
Stadt + Vision – Spezial: „Hans Hollein: Museum Abteiberg – Der Bau eines Antimuseums“ – Vortrag von Susanne Titz
Zu einem besonderen Abend in der Reihe Stadt + Vision ist Susanne Titz, die Direktorin des Museum Abteiberg in Mönchengladbach eingeladen: In ihrem Bildvortrag widmet sie sich dem österreichischen Architekten, Künstler und Designer Hans Hollein (1934–2014). Zu seinen wesentlichen Bauwerken zählt das Museum Abteiberg (1972–1982), das Holleins erster ikonischer Museumsbau war und mit dem internationalen Architekturpreis „Pritzker Award” (1985) ausgezeichnet wurde.
Ermöglicht wird diese Veranstaltung durch die Kooperation mit dem Bund Deutscher Architektinnen und Architekten, BDA Ostwestfalen-Lippe.
Ticket:
5 Euro, erm.* 3 Euro
*Ermäßigt für Personen in Ausbildung (18-27 Jahre) und Menschen mit Behinderung (ab GdB 50), der Nachweis sowie ein Lichtbildausweis sind am Einlass unaufgefordert vorzulegen
Info:
Vorverkauf online oder an der Museumskasse (Di bis So 11 bis 18 Uhr, Mi bis 20 Uhr)
Veranstaltung im Marta-Forum
An Mittwochabenden sind die Ausstellungen bis 20 Uhr geöffnet.
Kuratorische Führung „Mindset Los Angeles“ mit Direktorin Kathleen Rahn
In einer einstündigen Führung mit Marta-Direktorin Kathleen Rahn durch die aktuelle Ausstellung Mindset Los Angeles erfahren die Teilnehmenden Hintergründe zu der Ausstellung, ihrer Entstehung und den ausgestellten Werken. Wissenswertes über Frank Gehry (1929–2025), den Architekten des Marta Herford, wird ebenso vermittelt wie über die Künstler*innen seiner Zeit in Los Angeles, welche sein Schaffen sehr prägten. Davon ausgehend werden auch Werke nachfolgender Generationen von Künstler*innen in L.A. thematisiert.
(Gehry-Galerien und Lippold-Galerie, 1. Etage)
Ticket
3,50 Euro zzgl. Ausstellungseintritt, ohne Anmeldung, begrenzte Teilnehmer*innenzahl
Abschiedskonzert – Farewell: Klavierrecital mit Matitjahu Kellig: „Wanderer zwischen den Welten – Sein letztes Programm“
Prof. Matitjahu Kellig konzertiert nach mehr als 50 Jahren und Auftritten in über 75 Ländern mit einem letzten Programm. Er gibt im Marta Herford sein Abschiedskonzert. Der jüdische und deutsche Pianist war stets ein „Wanderer zwischen den Welten“. Er lehrte als Professor für Klavier an mehreren Musikhochschulen und stand bis vor Kurzem der Jüdischen Gemeinde Herford-Detmold vor.
Kellig vermittelt engagiert zwischen den Welten und Religionen. Sein letztes Programm verbindet christliche Sakralmusik mit moderner Klassik jüdischer Komponisten, traditionell europäische mit israelischer Musik. Er spielt Werke von Johann Sebastian Bach, Paul Ben Haim, Allessandro Marcello, Ben Zion Orgad, Lior Shambadal, Domenico Scarlatti und Viktor Ullmann.
Matitjahu Kellig über sein letztes Programm: „Zwei Gedanken begleiten mich dabei:
„Unser Glaube war es, dass deutscher und jüdischer Geist auf deutschem Boden sich treffen und durch ihre Vermählung zum Segen werden könnten. Dies war eine Illusion.“ Rabbiner Leo Baeck (nach seiner Befreiung aus dem Ghetto Theresienstadt)
„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist.“ David Ben Gurion (Erster Ministerpräsident des Staates Israel)“
Programm:
Septologie
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Sarabande
aus der Partita Nr. 1
B-Dur BWV 825
Ben Zion Orgad (1926–2006)
Two Preludes
in Impressionistic Mood
Allessandro Marcello (1673–1747)
Adagio (Bearb. Earl Wild)
Paul Ben Haim (1897–1984)
Music for Piano
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Air (Bearb. Alexander Siloti)
Lior Shambadal (* 1950)
Acoustics
Domenico Scarlatti (1685–1757)
Sonate G-Moll
Pause
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Choralvorspiel
“Nun komm’ der Heiden Heiland“ (Bearb. Wilhelm Kempff)
Viktor Ullmann (1898–1944)
6. Klaviersonate Opus 49
Allegro molto
Allegretto grazioso
Presto, ma non troppo
Tempo 1 (Allegro molto)
(komponiert im Ghetto Theresienstadt am 22. August 1944)
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Choralvorspiel
„Ich ruf zu Dir, Herr Jesu Christ“
(Bearb. Wilhelm Kempff)
Mehr über Matitjahu Kellig: https://kellig.de
Info
Das Klavierkonzert findet im Rahmen der Ausstellung Mindset Los Angeles – Frank Gehry und die Cool School statt.
Konzertabend mit Begrüßung durch Marta-Direktorin Kathleen Rahn
und mit kleiner Pause (mit Getränkeangebot)
Die Ausstellungen sind an diesem Mittwoch bis 20 Uhr geöffnet.
Ticket
15 Euro, erm.* 10 Euro
*Ermäßigt für Personen in Ausbildung (18-27 Jahre) und Menschen mit Behinderung (ab GdB 50), der Nachweis sowie ein Lichtbildausweis sind am Einlass unaufgefordert vorzulegen.
Marta delikat
Marta delikat ist wieder da:
Die einzigartige Kombination aus exklusiver Führung durch die Ausstellung und anschließenden Dinner im Marta-Café! Nach einem kurzen Get-together um 18 Uhr tauchen Sie ein ins Los Angeles der 1950er und 60er Jahre. In der rund einstündigen Führung durch unsere erfahrenen Marta-Guides entdecken Sie in kleiner Runde die frühen Jahre des visionären Architekten Frank Gehry und lernen Werke der Künstler*innen kennen, die an der US-amerikanischen Westküste Kunstgeschichte schrieben. Anschließend erwartet Sie im Marta Café ein exklusives mehrgängiges Dinner, bei dem Sie das Gesehene und Erlebte in entspannter Atmosphäre Revue passieren lassen können. Viele langjährige Marta delikat-Fans haben gewartet, nun ist es endlich wieder so weit. Genießen Sie einen besonderen Abend im Marta Herford mit internationaler Kunst, Kulinarik und der unvergleichlichen Architektur von Frank Gehry!
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Neuen Westfälischen und dem Haller Kreisblatt statt. NW-Karten Inhaber*innen und HK-Karten Inhaber*innen erhalten 25 % Rückvergütung auf den Veranstaltungspreis.
Auf einen Blick
69 € inklusive Eintritt, Führung, 3 Gänge Menü (Auswahl aus Fleisch/Fisch oder vegetarisch/vegan) und einem Getränk. Inhaber*innen der NW-Karte und HK-Karte erhalten eine 25-prozentige Rückvergütung. Pro HK-/NW-Karte max. 2 Tickets.
Ablauf
ab 17.30: Ankunft und Anmeldung
18.00 Uhr: Begrüßung
ca 18.15 – 19.15 Uhr: Führung durch die Ausstellung Mindset Los Angeles – Frank Gehry und die Cool School
Im Anschluss: 3 Gänge Menü im Marta Café zum Ausklang des Abends mit Austausch über das Gesehene
Ticket
Mit Anmeldung, begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Die Anmeldung wird zeitnah freigeschaltet.
Kuratorische Ausstellungsführung „Mindset Los Angeles“ mit Alke Heykes
In einer einstündigen Führung mit Marta-Kurator Alke Heykes durch die aktuelle Ausstellung Mindset Los Angeles erfahren die Teilnehmenden Hintergründe zu der Ausstellung, ihrer Entstehung und den ausgestellten Werken. Wissenswertes über Frank Gehry (1929–2025), den Architekten des Marta Herford, wird ebenso vermittelt wie über die Künstler*innen seiner Zeit in Los Angeles, welche sein Schaffen sehr prägten. Davon ausgehend werden auch Werke nachfolgender Generationen von Künstler*innen in L.A. thematisiert.
(Gehry-Galerien und Lippold-Galerie, 1. Etage)
Ticket
3,50 Euro zzgl. Ausstellungseintritt, ohne Anmeldung, begrenzte Teilnehmer*innenzahl
Im Marta mit … Hartmut Braun
Zu dieser einstündigen dialogischen Führung sind Personen als Experten eingeladen, die damals den Bau und das Entstehen des Museums auf unterschiedliche Weise begleiteten. Im Gespräch mit der Marta-Direktorin Kathleen Rahn wird in diesem Rundgang durch die Ausstellung Mindset Los Angeles mit dem Hintergrundwissen des jeweiligen Experten eine besondere Perspektive eröffnet: auf die Ausstellung, den Architekten Frank Gehry und die Entstehung des Marta Herford (Eröffnung 2005).
Dieser Rundgang findet mit Hartmut Braun (Herford) statt; als langjähriger Redakteur der Neuen Westfälischen begleitete er damals das Entstehen und Wirken des Marta.
Ticket:
3,50 Euro zzgl. Ausstellungseintritt, ohne Anmeldung, begrenzte Teilnehmer*innenzahl
Weitere Führungen mit Zeitzeugen:
Mi 2. 9., 18 Uhr: mit Hartwig Rullkötter, der als ausführender Architekt (Archimedes GmbH, Herford) den Bau des Marta Herford verantwortete.
Mi 30. 9., 18 Uhr: mit Eckard Hofmeister, der mit seinem Unternehmen Dach + Asphalt GmbH (Herford) die geschwungene Edelstahldachkonstruktion des Marta Herford realisierte.
Marta philharmonisch
Eine Matinee mit Musik und Kunst im Marta – in Kooperation mit der Nordwestdeutschen Philharmonie: Nach dem Erlebnis eines besonderen Konzerts mit Musiker*innen der NWD schließt sich ein Besuch der aktuellen Ausstellung Mindset Los Angeles“ mit den Marta-Kunstsprecher*innen an.
Im Marta-Forum spielen Arata Yumi, Violine, und Jovan Pantelich, Cello, ein Programm mit Stücken von Johann Sebastioan Bach, Heinz Holliger, Arthur Honegger, Maurice Ravel und Erwin Schulhoff.
Nach dem Konzerterlebnis schließt sich ein Besuch der aktuellen Ausstellung Mindset Los Angeles mit den Marta-Kunstsprecher*innen an.
Ticket
21 Euro, erm. 10 Euro, 15 Euro für Mitglieder der Freundeskreise des Marta Herford und der NDW (inkl. Konzert, Ausstellungseintritt)
Vorverkauf ab Oktober
Museumskasse Marta Herford
oder Geschäftsstelle der Nordwestdeutschen Philharmonie, Stiftbergstr. 2, 32049 Herford, Tel.: 05221.98 380
Info
Für den Ticketkauf gilt freie Platzwahl. Restkarten (falls vorhanden) können am Veranstaltungstag ab 11 Uhr an der Konzertkasse am Marta-Forum bezahlt werden (Barzahlung erbeten).
Mit dem Veranstaltungsticket kann man an diesem Tag die Ausstellungen in den Gehry-Galerien sowie in der Lippold-Galerie (1. Etage) besuchen.
Das ermäßigte Ticket gilt bei Vorlage des Ausweises für Personen in Ausbildung (bis 27 J.), Bundesfreiwilligendienst-Leistende (oder vergleichbare Freiwilligendienste), Arbeitssuchende oder Menschen mit einer Behinderung (ab GdB 50).
Kuratorische Ausstellungsführung „Mindset Los Angeles“ mit Kuratorin Ann-Kristin Kreisel
In der einstündigen Führung mit Marta-Kuratorin Ann-Kristin Kreisel durch die aktuelle Ausstellung Mindset Los Angeles erfahren die Teilnehmenden Hintergründe zu der Ausstellung, ihrer Entstehung und den ausgestellten Werken. Wissenswertes über Frank Gehry (1929–2025), den Architekten des Marta Herford, wird ebenso vermittelt wie über die Künstler*innen seiner Zeit in Los Angeles, welche sein Schaffen sehr prägten. Davon ausgehend werden auch Werke nachfolgender Generationen von Künstler*innen in L.A. thematisiert.
(Ausstellung in den Gehry-Galerien und in der Lippold-Galerie, 1. Etage)
Ticket
3,50 Euro zzgl. Ausstellungseintritt, ohne Anmeldung, begrenzte Teilnehmer*innenzahl
Kuratorische Ausstellungsführung „Mindset Los Angeles“ mit Direktorin Kathleen Rahn
In einer einstündigen Führung mit Marta-Direktorin Kathleen Rahn durch die aktuelle Ausstellung Mindset Los Angeles erfahren die Teilnehmenden Hintergründe zu der Ausstellung, ihrer Entstehung und den ausgestellten Werken. Wissenswertes über Frank Gehry (1929–2025), den Architekten des Marta Herford, wird ebenso vermittelt wie über die Künstler*innen seiner Zeit in Los Angeles, welche sein Schaffen sehr prägten. Davon ausgehend werden auch Werke nachfolgender Generationen von Künstler*innen in L.A. thematisiert.
(Gehry-Galerien und Lippold-Galerie, 1. Etage)
Ticket
3,50 Euro zzgl. Ausstellungseintritt, ohne Anmeldung, begrenzte Teilnehmer*innenzahl
Dank
Für die langfristige Unterstützung unseres Programms danken wir sehr herzlich den Marta Herford Corporate Partnern und Corporate Premium Partnern sowie dem Marta-Fonds für neue Kunst
In Zusammenarbeit mit
Gehry Partners
Getty, Los Angeles
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