Kalender
Kunstentdecker*innen
Jeden ersten und dritten Samstag im Monat lädt das Marta zu einem offenen Mitmach-Angebot ein.
Kinder ab 6 Jahren haben hier die Möglichkeit, die aktuelle Ausstellung zu erkunden und sich im Anschluss selbst als Künstler*innen auszuprobieren. Dabei werden die gewonnenen Eindrücke und Ideen einfallsreich umgesetzt.
Alter
ab 6 Jahren, min. 3 Kinder
Dauer
11 bis 13 Uhr
Kosten
12 Euro (inkl. Material)
Anmeldung
ohne Anmeldung, begrenzte Teilnehmer*innenzahl
Führung durch die Ausstellungen
In einer einstündigen Führung mit unseren freien Kunstvermittler*innen durch die aktuellen Ausstellungen bekommen Sie Informationen zu den ausstellenden Künstler*innen und ihren Werken und haben die Möglichkeit, Fragen an die Kunst zu stellen.
Ticket
Finissage-Special: Kostenfreie Führung, zzgl. Ausstellungseintritt
Anmeldung
ohne Anmeldung
Marta philharmonisch
Eine Matinee mit Musik und Kunst im Marta – in Kooperation mit der Nordwestdeutschen Philharmonie: Nach dem Erlebnis eines besonderen Konzerts mit Musiker*innen der NWD schließt sich ein Besuch der aktuellen Ausstellung Mindset Los Angeles mit den Marta-Kunstsprecher*innen an.
Im Marta-Forum spielen Arata Yumi, Violine, und Jovan Pantelich, Cello, ein ausgewähltes Programm, bei dem sich große musikalische Kontraste begegnen: Johann Sebastian Bach trifft auf Klangwelten von Maurice Ravel, Heinz Holliger, Arthur Honegger, Toshio Hosokawa und Erwin Schulhoff. Die Musik spannt einen Bogen vom Barock bis in die Gegenwart.
Toshio Hosokawa (*1955): Duo (1998)
Arthur Honegger (1892–1955): Sonatine für Violine und Violoncello (1932)
Johann Sebastian Bach (1685–1750): Suite Nr. 2 in d-Moll, BWV 1008: Sarabande (ca. 1717–1723)
Erwin Schulhoff (1894–1942): Duo für Violine und Violoncello (1925)
Johann Sebastian Bach (1685–1750): Partita Nr. 1 in h-Moll, BWV 1002: Allemanda (1720)
Heinz Holliger (*1939): Duo für Violine und Violoncello (1982)
Maurice Ravel (1875–1937): Sonate für Violine und Violoncello (1920–1922)
Jovan Pantelich, Cello
Der in Australien geborene Cellist Jovan Pantelich verbindet internationale Erfahrung mit einer ausgeprägten Leidenschaft für Kammermusik. Seine Ausbildung führte ihn an die Universität Melbourne und die Australian National Academy of Music. Als Akademist am Opernhaus Zürich sammelte er Orchestererfahrung, bevor er in Lugano bei Enrico Dindo und seinem Mentor Felix Vogelsang studierte. Mit 26 Jahren gewann Pantelich das Probespiel für die Position des Solocellisten der Nordwestdeutschen Philharmonie. Auch andere renommierte Orchester engagieren ihn regelmäßig als Solocellisten. Als Preisträger internationaler Wettbewerbe, darunter die Hephzibah Menuhin Competition und die Royal South Street Competition, ist er ebenso als Solist und Kammermusiker gefragt. Seine Konzerttätigkeit führte ihn durch Europa und nach Australien.
Arata Yumi, Violine
Der japanische Geiger Arata Yumi steht für technische Präzision, klangliche Sensibilität und musikalische Neugier. 1992 in Tokio geboren, begann er bereits mit vier Jahren Violine zu spielen. Seine Ausbildung führte ihn an die Toho Gakuen School of Music an die Zürcher Hochschule der Künste, wo er unter anderem bei Zakhar Bron und Ilya Gringolts studierte. Weitere wichtige Impulse erhielt er von Augustin Dumay und Erich Höbarth. Schon früh machte Yumi mit zahlreichen Wettbewerbserfolgen auf sich aufmerksam. 2011 wurde er beim Internationalen Henryk-Wieniawski-Violinwettbewerb als jüngster Finalist ausgezeichnet; 2016 gewann er den Kiefer Hablitzel Musikwettbewerb, 2018 folgte der fünfte Preis beim Concours Long-Thibaud-Crespin. Als Solist und Kammermusiker konzertiert er international und war mit Orchestern in Japan, der Ukraine und Taiwan zu erleben. Seine Offenheit für zeitgenössische Musik ergänzt sein klassisches Profil um eine weitere, spannende Perspektive.
Nach dem Konzerterlebnis schließt sich ein Besuch der aktuellen Ausstellung Mindset Los Angeles mit den Marta-Kunstsprecher*innen an.
Ticket
22 Euro, erm. 11 Euro, 16 Euro für Mitglieder der Freundeskreise des Marta Herford und der NDW (inkl. Konzert, Ausstellungseintritt)
Vorverkauf ab Oktober
Museumskasse Marta Herford
oder Geschäftsstelle der Nordwestdeutschen Philharmonie, Stiftbergstr. 2, 32049 Herford, Tel.: 05221.98 380
Info
Für den Ticketkauf gilt freie Platzwahl. Restkarten (falls vorhanden) können am Veranstaltungstag ab 11 Uhr an der Konzertkasse am Marta-Forum bezahlt werden (Barzahlung erbeten).
Mit dem Veranstaltungsticket kann man an diesem Tag die Ausstellungen in den Gehry-Galerien sowie in der Lippold-Galerie (1. Etage) besuchen.
Das ermäßigte Ticket gilt bei Vorlage des Ausweises für Personen in Ausbildung (bis 27 J.), Bundesfreiwilligendienst-Leistende (oder vergleichbare Freiwilligendienste), Arbeitssuchende oder Menschen mit einer Behinderung (ab GdB 50).
Filmprogramm zur Ausstellung „Mindset Los Angeles“
Begleitend zur Ausstellung Mindset Los Angeles wird jeden Sonntag ein ausgewähltes Filmprogramm bei freiem Eintritt im Marta-Forum präsentiert (an einzelnen Sonntagen an einem alternativen Ort).
1. Programmblock (28. 6.–27. 9. 2026)
11.30–12.18 Uhr: Gehry’s Vertigo (48 Min.)
12.30–13.25 Uhr: Large Scale Projects: Claes Oldenburg / Coosje Van Bruggen (55 Min.)
13.30–14.52 Uhr: Sketches of Frank Gehry (82 Min.)
15–17.51 Uhr: Los Angeles Plays Itself (171 Min.)
Der erste Teil des Filmprogramms versammelt vier Filme, die sich Frank Gehrys Architektur und ihrem Bezug zur Kunst aus unterschiedlichen Richtungen nähern. Darüber hinaus wird die Stadt Los Angeles in den Blick genommen. Gehry’s Vertigo zeigt das Guggenheim-Museum in Bilbao aus der Perspektive der abgeseilt arbeitenden Reinigungskräfte und bringt seine geschwungenen Flächen schwindelerregend nahe. Large Scale Projects zeigt Gehrys Zusammenarbeit mit dem Künstler*innenpaar Claes Oldenburg und Coosje Van Bruggen, aus der Werke hervorgehen, die sich zwischen Skulptur, Objekt und Architektur bewegen.
In Sketches of Frank Gehry zeichnet Sydney Pollack ein persönliches Porträt und wendet sich dem Architekten selbst zu: seiner Person und seinem Arbeitsprozess, von der ersten raschen Skizze über Modelle bis zum fertigen Gebäude. Los Angeles Plays Itself richtet den Blick schließlich auf die Stadt und fragt, wie deren moderne Architektur im Kino gelesen und immer wieder umgedeutet wird. Das Programm verbindet so das einzelne Bauwerk, den Entwurfsprozess, die Nähe zur Kunst und die Stadt als Bild; jenes Los Angeles, aus dem Frank Gehry und die Cool School hervorgingen und welches sie ihrerseits mitprägten.
11.30–12.18 Uhr:
Gehry’s Vertigo (Gehrys Höhenschwindel)
Regie: Ila Bêka & Louise Lemoine · 2011 · 48 Min. · Spanisch (engl. Untertitel) · Bêka & Lemoine
Der Film erschließt das Guggenheim-Museum in Bilbao aus ungewohnter Perspektive: aus dem Blickwinkel der Reinigungskräfte, die den 1997 von Frank Gehry errichteten Bau am Seil hängend reinigen und instand halten. Die Kamera folgt ihnen im Inneren des Museums wie auch außen; an der titanverkleideten Fassade und auf dem Dach ebenso wie im hohen, gläsernen Atrium. Die für Gehry charakteristischen geschwungenen, schräg geneigten Flächen machen die Arbeit in oft schwindelerregender Höhe zur Herausforderung. Darauf spielt auch der Titel an: Vertigo bedeutet Schwindel. Ein Teil der Kameras ist an den Helmen der Arbeitenden befestigt, sodass man Dach und Atrium aus ihrer subjektiven Perspektive erlebt; die mitunter wackeligen Bilder verleihen dem Film eine unmittelbare, authentische Wirkung.
Auf eine erklärende Erzählstimme wird verzichtet; zu hören sind Äußerungen der Arbeitenden selbst. Daneben beobachtet der Film das alltägliche Geschehen im Museum, etwa eine Hochzeitsgesellschaft beim Fotografieren, und begleitet einen Jungen, der die Räume durchstreift. So wird das Bauwerk von innen wie außen erfahrbar, durch die Augen derer, die ihm täglich am nächsten kommen.
12.30–13.25 Uhr:
Large Scale Projects: Claes Oldenburg / Coosje Van Bruggen (Großprojekte: Claes Oldenburg / Coosje Van Bruggen)
Regie: Lana Jokel & Nicholas Doob · 1992 · 55 Min. · Englisch · Filmmakers Library / Alexander Street
Der Film porträtiert die künstlerische Zusammenarbeit von Claes Oldenburg (1929–2022) und Coosje Van Bruggen (1942–2009), die über drei Jahrzehnte hinweg gemeinsam monumentale Skulpturen für den öffentlichen Raum schufen. Die gebürtige Niederländerin Van Bruggen kam aus dem kuratorisch-kunsthistorischen Feld und war Kuratorin am Stedelijk Museum in Amsterdam; der in Schweden geborene Oldenburg war ein amerikanischer Bildhauer, der sich mit Alltagsobjekten und der Konsumwelt auseinandersetzte und neben Andy Warhol zu den Ikonen der Pop Art zu zählen ist. Bekannt wurde er für die vergrößerte Darstellung alltäglicher Gegenstände ins Monumentale, wodurch vertraute Objekte zu raumgreifenden Formen verfremdet wurden.
Der Film begleitet mehrere ihrer Projekte von der ersten Idee bis zur Aufstellung, darunter Spoonbridge and Cherry (Löffelbrücke und Kirsche, 1988) in Minneapolis und Dropped Bowl with Scattered Slices and Peels (Heruntergefallene Schüssel mit verstreuten Scheiben und Schalen, 1989) in Miami. Mehrfach arbeiteten die beiden mit dem Architekten Frank Gehry zusammen, woraus unter anderem das Knife Ship (Messerschiff) hervorging: ein überdimensionales Schweizer Taschenmesser, das zugleich ein fahrtüchtiges Schiff war. Für die Biennale in Venedig konzipiert, wurde es 1985 für die Performance Il Corso del Coltello realisiert. Im Film ist es im New Yorker Guggenheim Museum zu sehen.
Auch das Binocular Building (Fernglas-Gebäude, 1991) in Venice, Kalifornien, entstand in Zusammenarbeit mit Gehry. Dort ist die Skulptur unmittelbar in den Bau integriert: Ein monumentales Fernglas bildet den Eingang; zwischen seinen beiden Röhren fahren Autos wie durch ein Tor in die Tiefgarage. In den Röhren liegen Besprechungsräume; und was von außen die Okulare des Fernglases sind, wird hier von innen zum Oberlicht: zwei runde Öffnungen, durch die das Tageslicht herabfällt.
13.30–14.52 Uhr:
Sketches of Frank Gehry (Skizzen von Frank Gehry)
Regie: Sydney Pollack · 2006 · 82 Min. · Englisch (mit dt. Untertiteln) · Sony Pictures Classics (PBS American Masters)
Von dem renommierten Hollywood-Regisseur Sydney Pollack stammen Spielfilme wie Tootsie und Out of Africa (Jenseits von Afrika), ausgezeichnet mit zahlreichen Preisen wie dem Oscar und Golden Globe. Sketches of Frank Gehry ist seine einzige Dokumentation. Der Film ist als persönliches Gespräch zweier langjähriger Freunde angelegt, in dem Pollack selbst in Erscheinung tritt. Sein Interesse gilt dabei neben den Gebäuden vor allem dem Menschen Frank Gehry, den er als ausgesprochen selbstkritische Figur zeichnet. Den Ausgangspunkt bilden Gehrys rasche Skizzen, die am Beginn jedes Entwurfs stehen und dem Film seinen Titel geben. Mehrere seiner Bauten werden thematisiert: wie das Guggenheim-Museum in Bilbao, die Walt Disney Concert Hall in Los Angeles und die DZ Bank (ehemals DG Bank) in Berlin.
Zahlreiche Stimmen kommen hinzu, darunter die Künstler Ed Ruscha und Dennis Hopper sowie der Architekt Philip Johnson. Als Gegenstimme tritt der Kunstkritiker Hal Foster auf, der Gehrys Werk skeptisch gegenübersteht. 2006 wurde der Film beim Filmfestival in Cannes gezeigt.
15–17.51 Uhr:
Los Angeles Plays Itself (Los Angeles spielt sich selbst)
Regie: Thom Andersen · 2003 · 171 Min. · Englisch · The Cinema Guild
Los Angeles ist die Stadt, aus der Frank Gehry und die Cool School hervorgingen, geprägt von modernistischer Architektur, ihren Straßenräumen und ihrer spezifischen Atmosphäre. Dieser Essayfilm geht der Frage nach, wie eben diese Stadt im Kino bzw. im Film dargestellt wird. Dafür montierte Thom Andersen über 200 Ausschnitte aus bekannten und weniger bekannten Spielfilmen aus annähernd hundert Jahren Filmgeschichte.
Er ordnete sie drei Rollen zu, die Los Angeles im Film spielt, von der beiläufigsten bis zur tragenden: zunächst die der bloßen Kulisse, vor der die Handlung abläuft; dann als eigenständige Figur, die das Geschehen mitprägt; und schließlich die des eigentlichen Themas, von dem der Film selbst handelt. Andersen stellt die These auf, dass das von Hollywood entworfene Bild das tatsächliche Los Angeles überlagern würde. So legt er etwa offen, wie in Filmen die moderne Architektur der Stadt wiederkehrend zu „Villen von Bösewichten“ umgedeutet werden, wie ganze Stadtviertel hinter dieser Projektion verschwinden, wie Los Angeles als Schauplatz für gänzlich andere Orte dient und wie die berüchtigten Auto-Verfolgungsjagden ein verzerrtes Bild zeichnen.
Den Kommentar verfasst Andersen selbst, in der Ich-Form; gesprochen wird er von seinem Freund Encke King. 2003 erhält der Film beim Filmfestival im kanadischen Vancouver den Preis für den besten Dokumentarfilm.
2. Programmblock ( 4.10. 2026–10. 1. 2027)
12–13.22 Uhr: Sketches of Frank Gehry (82 Min.)
13.30–13.57 Uhr: Edward Kienholz: The Story of an Artist (27 Min.)
14–14.58 Uhr: Frank Gehry: The Formative Years (58 Min.)
15–15.57 Uhr: Artbound: Light & Space (57 Min.)
Der zweite Teil des Filmprogramms rückt das Umfeld, aus dem Gehry kam, weiter in den Blick: die Kunstszene von Los Angeles und die sogenannte Cool School. Sketches of Frank Gehry ist auch bei dieser Auswahl der Dreh- und Angelpunkt und zeichnet den Architekten als ausgesprochen selbstkritische Figur, die sich der Welt der Kunst oft näher fühlte als dem eigenen Berufsstand. Ed Kienholz: Story of an Artist führt zum Ausgangspunkt dieser Szene, zur Ferus Gallery, die Kienholz 1957 mitbegründete und die zum Treffpunkt der Cool School wurde.
Frank Gehry: The Formative Years zeigt, wie eng Gehry mit Künstler*innen dieser Szene verbunden war, und erinnert daran, dass er für sein Wohnhaus in Santa Monica gerade jene alltäglichen Industriematerialien verwendete, die damals als architekturunwürdig galten. Light and Space stellt schließlich die kalifornische Kunstrichtung um Robert Irwin, Larry Bell und Helen Pashgian vor, die durch die Erforschung von unkonventionellen Materialien und dem kalifornischen Licht die Sinneserfahrung selbst zum Thema machte. Ihre Werke berühren Fragen, die auch für Gehrys Schaffen von Bedeutung sind.
So öffnet die Auswahl eine bestimmte Perspektive: Gehrys Architektur erscheint als eigenständige Größe des Bauens, eng verwoben mit einer Szene, die Wahrnehmung erprobte, Disziplingrenzen überschritt und das vermeintlich Geringe zum Material erhob.
12–13.22 Uhr:
Sketches of Frank Gehry (Skizzen von Frank Gehry)
Regie: Sydney Pollack · 2006 · 82 Min. · Englisch (mit dt. Untertiteln) · Sony Pictures Classics (PBS American Masters)
Von dem renommierten Hollywood-Regisseur Sydney Pollack stammen Spielfilme wie Tootsie und Out of Africa (Jenseits von Afrika), ausgezeichnet mit zahlreichen Preisen wie dem Oscar und Golden Globe. Sketches of Frank Gehry ist seine einzige Dokumentation. Der Film ist als persönliches Gespräch zweier langjähriger Freunde angelegt, in dem Pollack selbst in Erscheinung tritt. Sein Interesse gilt dabei neben den Gebäuden vor allem dem Menschen Frank Gehry, den er als ausgesprochen selbstkritische Figur zeichnet. Den Ausgangspunkt bilden Gehrys rasche Skizzen, die am Beginn jedes Entwurfs stehen und dem Film seinen Titel geben. Mehrere seiner Bauten werden thematisiert: wie das Guggenheim-Museum in Bilbao, die Walt Disney Concert Hall in Los Angeles und die DZ Bank (ehemals DG Bank) in Berlin.
Zahlreiche weitere Stimmen kommen hinzu, darunter die Künstler Ed Ruscha und Dennis Hopper sowie der Architekt Philip Johnson. Als Gegenstimme tritt der Kunstkritiker Hal Foster auf, der Gehrys Werk skeptisch gegenübersteht. 2006 wurde der Film beim Filmfestival in Cannes gezeigt.
13.30–13.57 Uhr:
Ed Kienholz: Story of an Artist (Ed Kienholz: Geschichte eines Künstlers)
Regie: William Kronick · 1961 · 27 Min. · Englisch · Wolper Productions (Warner Bros. / Filmbank)
Der Film begleitet den jungen Ed Kienholz (1927–1994) dabei, wie er seine erste Einzelausstellung in der Ferus Gallery in Los Angeles vorbereitete. Diese von ihm und Walter Hopps 1957 gegründete Galerie wurde zum zentralen Treffpunkt und Ort des Austausches der lokalen Künstler*innenszene, der sogenannten Cool School. Kienholz galt als umstrittener Künstler; er verhandelte gesellschaftliche Tabus und Missstände in damals als drastisch empfundenen Bildern. Er ist ein wichtiger Vertreter der Assemblage, einer Technik, bei der Werke aus Alltagsdingen und Fundstücken zusammengesetzt werden. Der Film zeigt vor allem Kienholz bei der Arbeit und mündet schließlich in die dicht gedrängte Eröffnung und die nachfolgende ausgelassene Feier in der Bar Barney’s Beanery. Diese war ebenfalls ein wichtiger Treffpunkt von Künstler*innen und Musiker*innen. Kienholz bildete die Bar später in seiner berühmten begehbaren Skulptur The Beanery (1965) nach.
Entstanden ist der Film 1961 in Los Angeles unter der Regie von William Kronick, als Fernsehproduktion für David L. Wolper, mit einer Titelmusik von Elmer Bernstein; durch die Sendung führt John Willis.
14–14.58 Uhr:
Frank Gehry: The Formative Years (Frank Gehry: Die prägenden Jahre)
Regie: Michael Blackwood · 1988 · 58 Min. · Englisch · Michael Blackwood Productions
Der Film widmet sich den frühen Jahren Frank Gehrys in Los Angeles, kommentiert vom Architekten selbst. Im Zentrum steht sein eigenes Wohnhaus in Santa Monica: ein zunächst gewöhnliches Haus im holländisch-kolonialen Stil aus den 1920er-Jahren. Gehry erweiterte dieses 1978, indem er es mit alltäglichen Industriematerialien ummantelte, mit Maschendraht, Wellblech und Sperrholz. Solche Materialien galten damals als minderwertig und nicht als architekturwürdige Baustoffe. Mit diesem Umbau setzt Gehry diese gerade deshalb und in völlig neuer Weise ein. Das Haus sorgt so für Aufsehen: bei den Nachbarn für Empörung, in der Fachwelt für Beachtung, die Gehrys Ruf begründet.
Der Film zeigt zudem weitere frühe Bauten im Großraum Los Angeles, das Norton House, die Loyola Law School und das Aerospace Museum, und damit Gehrys Weg vom privaten Wohnhaus zum großen öffentlichen Gebäude. Zu Wort kommen Künstler aus seinem Umfeld in Los Angeles: Billy Al Bengston, Ron Davis und Ed Moses, die Architekturhistoriker Kenneth Frampton und Kurt Forster, sein Psychoanalytiker Milton Wexler sowie seine Mutter Thelma Gehry.
15–15.57 Uhr:
Artbound: Light and Space (Richtung Kunst: Licht und Raum)
Regie: Sue Ding · 2020 · 57 Min. · Englisch · KCET / PBS SoCal (Artbound)
Im Mittelpunkt steht die Light and Space-Bewegung, eine in den 1960er-Jahren an der US-amerikanischen Westküste entstandene Kunstrichtung. Sie gilt als kalifornische Spielart des Minimalismus und ist eng mit dem hellen, beständigen Licht in Los Angeles verbunden. Der Film stellt drei zentrale Figuren der Bewegung vor: Robert Irwin, Larry Bell und Helen Pashgian, deren Werk die Kunsthistorikerin und Kuratorin Robin Clark bespricht. Sie arbeiteten mit künstlichem wie ebenso mit natürlichem Licht, das sich im Tagesverlauf verändert. Es wurde als bedeutender Bestandteil der Werke gesehen. Ihre Materialien stammten zum Teil aus der nach dem Zweiten Weltkrieg florierenden Auto- und Luftfahrtindustrie. Im Kern sind diese Arbeiten phänomenologische Untersuchungen; das Objekt ist dabei ein Vehikel, das den Akt des Sehens selbst erfahrbar macht.
Die von Sue Ding gedrehte Folge eröffnete 2020 die elfte Staffel der Reihe Artbound und wurde mit einem Los Angeles Area Emmy ausgezeichnet.
Programm + Texte: Marcus Herse, Künstler, Kurator und Wissenschaftler
Kreativ-Sonntag
Ein Kreativangebot für alle Altersstufen – Kinder und Erwachsene sind eingeladen, im Marta-Atelier zu experimentieren. Es werden wechselnde künstlerische Techniken angeboten.
Ticket
20 Euro (inkl. Material, ohne Eintritt in die Ausstellung)
Anmeldung
mit Anmeldung, begrenzte Teilnehmer*innenzahl
Führung durch die Ausstellungen
In einer einstündigen Führung mit unseren freien Kunstvermittler*innen durch die aktuellen Ausstellungen bekommen Sie Informationen zu den ausstellenden Künstler*innen und ihren Werken und haben die Möglichkeit, Fragen an die Kunst zu stellen.
Ticket
Finissage-Special: Kostenfreie Führung, zzgl. Ausstellungseintritt
Anmeldung
ohne Anmeldung
Letzte Blicke „Mindset Los Angeles – Werke aus der Sammlung Schürmann“
Zur Finissage der Ausstellung Mindset Mindset Los Angeles – Werke aus der Sammlung Schürmann richtet die Marta-Direktorin Kathleen Rahn einen persönlichen Blick auf die endende Ausstellung (in der Lippold-Galerie in der ersten Etage). Die Teilnehmer*innen erfahren in diesem Rundgang Hintergrundinformationen über die Schau sowie einzelne künstlerische Werke und Themen.
Ticket
Ausstellungseintritt
erhältlich an der Museumskasse oder online
Musik 2 3 4 – Musizieren für alle
Ein Treffen für Musikbegeisterte und Instrumentalist*innen. Hier könnt ihr eure Lieblingsmusik zusammen mit anderen Menschen spielen, neue Stücke kennenlernen und euch austauschen. Ob mit oder ohne viel Erfahrung im gemeinsamen Musizieren: Kommt gerne mit eurem Instrument vorbei und spielt mit.
Anmeldung
ohne Anmeldung, Eintritt frei, jede*r ist willkommen
Alle Informationen zu Marta HOCH 2 hier.
Führung durch die Ausstellungen
In einer einstündigen Führung mit unseren freien Kunstvermittler*innen durch die aktuellen Ausstellungen bekommen Sie Informationen zu den ausstellenden Künstler*innen und ihren Werken und haben die Möglichkeit, Fragen an die Kunst zu stellen.
Ticket
3,50 Euro zzgl. Ausstellungseintritt
Anmeldung
ohne Anmeldung
Marta-Mittwoch
Kunstgenuss zum Feierabend: Jeden Mittwoch lädt das Marta ein, den Tag mit einem Ausstellungsbesuch entspannt bis 20 Uhr ausklingen zu lassen.
„Stadt + Vision“ – Frank Gehry Spezial: Dialogischer Ausstellungsrundgang mit Prof. Berthold H. Penkhues
Stadt + Vision – Herforder Architekturgespräche – Frank Gehry Spezial
18.30 Uhr: Dialogischer Ausstellungsrundgang mit Prof. Berthold Heinrich Penkhues und Marta-Direktorin Kathleen Rahn
Dieser besondere Abend in der Reihe Stadt + Vision – Herforder Architekturgespräche ist dem Marta-Architekten Frank Gehry gewidmet – im Rahmen der Ausstellung Mindset Los Angeles – Frank Gehry und die Cool School. Dazu eingeladen ist der Architekt Prof. Berthold Heinrich Penkhues, der in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre im Büro von Frank Gehry arbeitete. In einem einstündigen dialogischen Ausstellungsrundgang werfen Penkhues und Marta-Direktorin Kathleen Rahn darin den Blick vornehmlich auf Gehrys Architekturprojekte. Penkhues bringt auch persönliche Erfahrungen aus seiner damaligen Arbeitstätigkeit im kalifornischen Venice, beziehungsweise Santa Monica, mit Frank Gehry mit ein.
Berthold Penkhues war 1989 nach Kassel zurückgekehrt, hatte dort sein eigenes Architekturbüro gegründet und war fünf Jahre Lehrbeauftragter und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Kassel. 1994 erhielt er einen Ruf an die Technische Universität Carolo Wilhelmina zu Braunschweig und leitet dort das Institut für experimentelles Entwerfen IEX. 2001 erhielt er den Hessischen Kulturpreis für seine herausragenden Leistungen in der Architektur, insbesondere für das Museum in der Korbacher Altstadt.
Hinweis: Um 19.30 Uhr hält Berthold Penkhues einen Bildvortrag über seine Erfahrungen im Büro Frank Gehrys. Mehr Infos hier.
Ermöglicht wird diese Veranstaltung durch die Kooperation mit dem Bund Deutscher Architektinnen und Architekten, BDA Ostwestfalen-Lippe.
Ticket
Ausstellungsrundgang: 3,50 Euro zzgl. Ausstellungseintritt
Info
Vorverkauf online oder an der Museumskasse (Di bis So 11 bis 18 Uhr, Mi bis 20 Uhr)
An Mittwochabenden sind die Ausstellungen bis 20 Uhr geöffnet.
Stadt + Vision – Frank Gehry Spezial: Bildvortrag mit Prof. Berthold H. Penkhues
Dieser besondere Abend in der Reihe Stadt + Vision – Herforder Architekturgespräche ist dem Marta-Architekten Frank Gehry gewidmet – im Rahmen der Ausstellung Mindset Los Angeles – Frank Gehry und die Cool School. Dazu eingeladen ist der Architekt Prof. Berthold Heinrich Penkhues, der in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre im Büro von Frank Gehry arbeitete.
In seinem Bildvortrag im Marta-Forum berichtet Penkhues von seiner mehrjährigen Arbeitsstätigkeit im kalifornischen Venice, beziehungsweise Santa Monica, mit Frank Gehry: Aus persönlicher Perspektive veranschaulicht und schildert er prägende Erfahrungen dieser Zeit. 1989 kehrte Penkhues nach Kassel zurück, gründete dort sein eigenes Architekturbüro und war fünf Jahre Lehrbeauftragter und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Kassel. 1994 erhielt er einen Ruf an die Technische Universität Carolo Wilhelmina zu Braunschweig und leitet dort das Institut für experimentelles Entwerfen IEX. 2001 erhielt er den Hessischen Kulturpreis für seine herausragenden Leistungen in der Architektur, insbesondere für das Museum in der Korbacher Altstadt.
Ermöglicht wird diese Veranstaltung durch die Kooperation mit dem Bund Deutscher Architektinnen und Architekten, BDA Ostwestfalen-Lippe.
Ticket
im Ausstellungseintritt enthalten (Freitickets ausgenommen) oder 5 Euro, erm.* 3 Euro
*Ermäßigt für Personen in Ausbildung (18-27 Jahre) und Menschen mit Behinderung (ab GdB 50), der Nachweis sowie ein Lichtbildausweis sind am Einlass unaufgefordert vorzulegen
Info
Vorverkauf online oder an der Museumskasse (Di bis So 11 bis 18 Uhr, Mi bis 20 Uhr)
An Mittwochabenden sind die Ausstellungen bis 20 Uhr geöffnet.
Kunst Kaffee Keks mit Rocco Weiss
DesignUp! Mit Designer Rocco Weiss werden alte Klamotten neu gedacht. Hosen treffen auf Pullover, Röcke werden zu Jackenärmeln und T-Shirts miteinander verbunden. Bringt gerne eure ausgediente Kleidung mit. Vorerfahrung ist nicht nötig.
Ort
Marta HOCH 2, 2.Etage
Anmeldung
ohne Anmeldung, Eintritt frei, jede*r ist willkommen
Alle Informationen zu Marta HOCH 2 hier.
Führung durch die Ausstellungen
In einer einstündigen Führung mit unseren freien Kunstvermittler*innen durch die aktuellen Ausstellungen bekommen Sie Informationen zu den ausstellenden Künstler*innen und ihren Werken und haben die Möglichkeit, Fragen an die Kunst zu stellen.
Ticket
3,50 Euro zzgl. Ausstellungseintritt
Anmeldung
ohne Anmeldung
Filmprogramm zur Ausstellung „Mindset Los Angeles“
Offene Runde
Jeden ersten und dritten Sonntag im Monat bietet das Marta Herford ein offenes Mitmach-Angebot für Familien an.
Ob vor, nach oder während eines Ausstellungsbesuchs: Das offene Atelier in der Marta-Lobby lädt Kinder und Erwachsene dazu ein, gemeinsam aktiv zu werden und verschiedene künstlerische Sprachen kennenzulernen.
Die Termine am 1. 3. und 19. 4. widmen sich dem Thema kreativ Natur entdecken.
Dauer
14 bis 16.30 Uhr
Ort
Marta-Lobby
Kosten
kostenfrei
Anmeldung
ohne Anmeldung, begrenzte Teilnehmer*innenzahl
Führung durch die Gehry-Architektur
An der Seite einer*s Kunstvermittler*in erleben Sie die einzigartige Gehry-Architektur des Museums. Während des einstündigen Rundgangs bekommen Sie Informationen rund um das Marta als Bauwerk und haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen.
Ticket
3,50 Euro zzgl. Ausstellungseintritt
Anmeldung
ohne Anmeldung, begrenzte Teilnehmer*innenzahl
Führung durch die Ausstellungen
In einer einstündigen Führung mit unseren freien Kunstvermittler*innen durch die aktuellen Ausstellungen bekommen Sie Informationen zu den ausstellenden Künstler*innen und ihren Werken und haben die Möglichkeit, Fragen an die Kunst zu stellen.
Ticket
3,50 Euro zzgl. Ausstellungseintritt
Anmeldung
ohne Anmeldung
Führung durch die Ausstellungen
Marta-Mittwoch
Wohnzimmer Bühne
Musik, Comedy und andere Talente in entspannter Atmosphäre – zum Lauschen, Lachen und locker ins Gespräch kommen. Bühne frei für alle, die es lieben oder ausprobieren wollen
16.09. – Ramona Kozma
21.10. – Nadu lädt ein
18.11. – Early Jim and Aristoteles
Instrumentaler Indie Lounge Rock aus Herford – Die vier Musiker von Early Jim and Aristoteles erschaffen eine Welt aus eingängigen Melodien, Rhythmen und atmosphärischen Klängen. Fließende und tiefgehende Sounds lassen entspannen.
16.12. Nadu lädt ein – Xmax Edition
Anmeldung
ohne Anmeldung, Eintritt frei, jede*r ist willkommen
Alle Informationen zu Marta HOCH 2 hier.
Kunstentdecker*innen
Jeden ersten und dritten Samstag im Monat lädt das Marta zu einem offenen Mitmach-Angebot ein.
Kinder ab 6 Jahren haben hier die Möglichkeit, die aktuelle Ausstellung zu erkunden und sich im Anschluss selbst als Künstler*innen auszuprobieren. Dabei werden die gewonnenen Eindrücke und Ideen einfallsreich umgesetzt.
Alter
ab 6 Jahren, min. 3 Kinder
Dauer
11 bis 13 Uhr
Kosten
12 Euro (inkl. Material)
Anmeldung
ohne Anmeldung, begrenzte Teilnehmer*innenzahl
Führung durch die Ausstellungen
Filmprogramm zur Ausstellung „Mindset Los Angeles“
Familienführung
Ein gemeinsames Museumserlebnis für neugierige Entdecker*innen jeden Alters.
Die Familienführung findet jeden 4. So im Monat von 14–15 Uhr statt.
Kosten
Ticket je 3,50 Euro (zzgl. Eintritt), für Kinder ist der Eintritt und die Führung kostenfrei.
Ohne Anmeldung, begrenzte Teilnehmer*innenzahl.
Alter
Empfohlen für Grundschulalter bis max. einschließlich 14 Jahren, mit erwachsener Begleitperson
Führung durch die Ausstellungen
Spieleparcours für die Kleinsten
Verschiedene Stationen laden Kita- und Kleinkinder mit ihren Begleitpersonen zum Entdecken, Bewegen und Gestalten ein.
Anmeldung
ohne Anmeldung, Eintritt frei, jede*r ist willkommen
Spielen und Zocken – Spieleabend für alle
Gemeinsam neue Spiele entdecken oder alte Favoriten mal wieder auf den Tisch bringen. Ob allein oder in der Gruppe – alle sind willkommen. Für große Tische und Snacks ist gesorgt. Kommt vorbei und spielt mit!
Anmeldung
ohne Anmeldung, Eintritt frei, jede*r ist willkommen
Alle Informationen zu Marta HOCH 2 hier.
Marta-Mittwoch
Kuratorische Ausstellungsführung „Mindset Los Angeles“ mit Kuratorin Ann-Kristin Kreisel
In der einstündigen Führung mit Marta-Kuratorin Ann-Kristin Kreisel durch die aktuelle Ausstellung Mindset Los Angeles erfahren die Teilnehmenden Hintergründe zu der Ausstellung, ihrer Entstehung und den ausgestellten Werken. Wissenswertes über Frank Gehry (1929–2025), den Architekten des Marta Herford, wird ebenso vermittelt wie über die Künstler*innen seiner Zeit in Los Angeles, welche sein Schaffen sehr prägten. Davon ausgehend werden auch Werke nachfolgender Generationen von Künstler*innen in L.A. thematisiert.
(Ausstellung in den Gehry-Galerien und in der Lippold-Galerie, 1. Etage)
Ticket
3,50 Euro zzgl. Ausstellungseintritt, ohne Anmeldung, begrenzte Teilnehmer*innenzahl
Gitarre für Ahnungslose
Viele Menschen möchten Gitarre spielen. Aber kann man das überhaupt lernen? Oder lernen wir beim Spielen? Im Marta Hoch 2 möchte ich als halb Ahnungsloser, was die Gitarre angeht, gerne mit anderen Ahnungslosen spielerisch Gitarre spielen lernen.
Kein Kurs, keine Kosten. Kein strukturierter Lernplan, keine regelmäßige Teilnahmepflicht. Keine Lernzielkontrolle.
Nur spielen. Neugier genügt.
Einige Gitarren sind zum Probieren vorhanden.
Anmeldung
ohne Anmeldung, Eintritt frei, jede*r ist willkommen
Alle Informationen zu Marta HOCH 2 hier.
Kindervernissage „Alles Farbe!“
Kurzführung für Familien mit anschließendem Atelierworkshop für Kinder von 6 bis 12 Jahren
Auf einer kurzen Familienführung durch die Ausstellung von Kerstin Brätsch tauchen wir gemeinsam in die fantasievolle Welt der Künstlerin ein. Ihre raumfüllenden Bildwelten aus farbenfrohen mosaik- und marmorartigen Tapeten sowie Malereien erstrecken sich vom Boden bis über die Wände. Bunte Pappskulpturen verbinden sich mit ihnen zu einem begehbaren Labyrinth aus Farben und Licht. Inspiriert von Brätschs Werken lassen die Kinder im Anschluss ihrer Fantasie freien Lauf und experimentieren zusammen mit ihren erwachsenen Begleitpersonen im Atelier mit Farben, Mustern und Formen. Die entstandenen Werke der jungen Künstler*innen werden in einer kleinen Schau im Atelier präsentiert. Dort sind sie nach der Kindervernissage noch bis Ende Dezember zu sehen.
Alter
von 6 bis 12 Jahren
Kosten
Die Teilnahme ist kostenlos
Anmeldung
Anmeldung bis zum 22. 11. 2026 unter bildung@marta-herford.de
Die Plätze sind begrenzt.
Ausstellungseröffnung „Kerstin Brätsch – Marta-Preis der Wemhöner Stiftung“
Wir laden Sie und Ihre Freund*innen herzlich zur Eröffnung der Ausstellung Kerstin Brätsch – Marta-Preis der Wemhöner Stiftung in der Lippold-Galerie (1. Etage) sowie zur Preisverleihung im Marta-Forum ein.
Um 19.00 Uhr finden die Eröffnungsreden im Marta-Forum statt. Es begrüßt Sie Anke Theisen, Bürgermeisterin der Hansestadt Herford. Kathleen Rahn, Direktorin Marta Herford, gibt eine Einführung in die Ausstellung. Anschließend führt sie ein Gespräch mit der Künstlerin Kerstin Brätsch. Die Verleihung des Marta-Preises an Kerstin Brätsch erfolgt durch Heiner Wemhöner, den Vorsitzenden des Kuratoriums der Wemhöner Stiftung.
Die Marta-Kunstsprecher*innen stehen von 18–21 Uhr in den Ausstellungen für Ihre Fragen oder Gespräche über die Kunst bereit. Das Marta Café ist geöffnet und bietet ein leckeres Angebot an Speisen und Getränken.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Eintritt
Der Eintritt ist von 18 bis 22 Uhr frei!
Die Ausstellung ist ab 18 Uhr für Besucher*innen geöffnet.
Führung durch die Ausstellungen
Filmprogramm zur Ausstellung „Mindset Los Angeles“
Führung durch die Ausstellungen
Im Wollrausch − häkeln, sticken, stricken
Es gibt unendlich viele faszinierende Handarbeitstechniken. In lockerer Runde können sich hier Interessierte treffen, um Neues kennenzulernen, an eigenen Projekten weiterzuarbeiten und sich auszutauschen.
Ort
Bibliothek in der 2. Etage
Anmeldung
ohne Anmeldung, Eintritt frei, jede*r ist willkommen
Alle Informationen zu Marta HOCH 2 hier.
Führung durch die Ausstellungen
Marta-Mittwoch
Stadt + Vision – Herforder Architekturgespräche 49
Seit 2013 thematisieren die „Herforder Architekturgespräche“ Ideen und Visionen des Lebens in der Stadt sowie aktuelle Fragen zu Architektur und Städtebau – ein anregender Abend mit namhaften und meinungsstarken Persönlichkeiten, nicht nur für Architekt*innen!
Stadt + Vision – Herforder Architekturgespräche 49 mit einem Impulsvortrag von
Maximilian Köth / RIEHLE KOETH, Stuttgart:
Die Disziplin des Ausbalancierens
In einer sich stark wandelnden, disruptiven Zeit geprägt von geopolitischen Krisen, Klimawandel, wirtschaftlicher Rezession und gesellschaftlichen Spannungen stehen Architektur und Stadtentwicklung vor komplexen Transformationsaufgaben. Ambivalenzen statt Gewissheiten bestimmen die Rahmenbedingungen von Architektur und verlangen den Architektinnen und Architekten Fähigkeiten und Methoden ab, die gleichermaßen kraftvolle Entschlossenheit wie auch sensibles Urteilsvermögen erfordern. Das wechselseitige Spannungsfeld von Rationalität und Intuition, Idealismus und Pragmatismus, Konvention und Originalität ist ein permanenter Balanceakt. Sind dabei erforderliche Kompromisse das Gegenteil einer klaren Haltung oder vielleicht sogar der eigentliche Prüfstein eines disziplinierten Abwägungsprozesses, um Widersprüchliches ins Gleichgewicht zu bringen?
In seinem Vortrag demonstriert Maximilian Köth anhand ausgewählter Projekte die Arbeitsweise und Entwurfshaltung des Büros, in der Vermittlung von Gegensätzen nicht die Gefahr der Beliebigkeit, sondern eine eigenständige architektonische Qualität zu sehen. Formal zurückhaltend in der Sprache, reflektiert in undogmatischen Strategien und sinnhaft in ausgewogenen Lösungen.
Köth ist Geschäftsführer von RIEHLE KOETH. Mit konzeptionellem Denken, strategischer Kreativität im Entwurf und internationaler Erfahrung in der Projektumsetzung prägt er gemeinsam mit Hannes Riehle und rund 60 Mitarbeitenden die vielschichtigen Bauaufgaben des Büros. Köth studierte Architektur und Stadtplanung an der Universität Stuttgart und diplomierte 2010 mit Auszeichnung (Diplompreis der Fakultät). Er arbeitete zwischen 2011 und 2012 bei allmann sattler wappner in München, von 2012 bis 2014 bei CARMODY GROARKE in London. Von 2015 bis 2017 war er Lehrassistent im Rahmen der Gastprofessur von Carmody Groarke am Institut für Raumkonzeptionen und Grundlagen des Entwerfens an der Universität Stuttgart. 2019 wurde Maximilian Köth in den Bund Deutscher Architekten (BDA) berufen.
Die anschließende Diskussionsrunde wird von einem Vertreter oder einer Vertreterin der lokalen Architekt*innenszene moderiert.
Ermöglicht wird diese Veranstaltungsreihe durch die Kooperation mit dem Bund Deutscher Architektinnen und Architekten, BDA Ostwestfalen-Lippe.
Ticket
Im Ausstellungseintritt enthalten (Freitickets ausgenommen) oder 5 Euro, erm.* 3 Euro
*Ermäßigt für Personen in Ausbildung (18-27 Jahre) und Menschen mit Behinderung (ab GdB 50), der Nachweis sowie ein Lichtbildausweis sind am Einlass unaufgefordert vorzulegen
Info
Vorverkauf online oder an der Museumskasse (Di bis So 11 bis 18 Uhr, Mi bis 20 Uhr)
Veranstaltung im Marta-Forum
An Mittwochabenden sind die Ausstellungen bis 20 Uhr geöffnet.
Weihnachtsfest für alle
Ob mit Glitzer an den Fingern oder Keks in der Hand – beim Familiennachmittag im Marta Hoch 2 liegt Weihnachten in der Luft. Gemeinsam basteln, Leckereien genießen und natürlich den Weihnachtsmann treffen! Ein gemütlicher Nachmittag voller Licht, Lachen und einer kleinen Überraschung für jedes Kind.
Ort
Atelier in der 2. Etage
Anmeldung
ohne Anmeldung, Eintritt frei, jede*r ist willkommen
Alle Informationen zu Marta HOCH 2 hier.
Kunstentdecker*innen
Führung durch die Ausstellungen
Filmprogramm zur Ausstellung „Mindset Los Angeles“
Führung durch die Gehry-Architektur
An der Seite einer*s Kunstvermittler*in erleben Sie die einzigartige Gehry-Architektur des Museums. Während des einstündigen Rundgangs bekommen Sie Informationen rund um das Marta als Bauwerk und haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen.
Ticket
3,50 Euro zzgl. Ausstellungseintritt
Anmeldung
ohne Anmeldung, begrenzte Teilnehmer*innenzahl
Offene Runde
Jeden ersten und dritten Sonntag im Monat bietet das Marta Herford ein offenes Mitmach-Angebot für Familien an.
Ob vor, nach oder während eines Ausstellungsbesuchs: Das offene Atelier in der Marta-Lobby lädt Kinder und Erwachsene dazu ein, gemeinsam aktiv zu werden und verschiedene künstlerische Sprachen kennenzulernen.
Dauer
14 bis 16.30 Uhr
Ort
Marta-Lobby
Kosten
kostenfrei
Anmeldung
ohne Anmeldung, begrenzte Teilnehmer*innenzahl
Führung durch die Ausstellungen
Musik 2 3 4 – Musizieren für alle
Marta-Mittwoch
Kuratorische Ausstellungsführung „Mindset Los Angeles“ mit Direktorin Kathleen Rahn
In einer einstündigen Führung mit Marta-Direktorin Kathleen Rahn durch die aktuelle Ausstellung Mindset Los Angeles erfahren die Teilnehmenden Hintergründe zu der Ausstellung, ihrer Entstehung und den ausgestellten Werken. Wissenswertes über Frank Gehry (1929–2025), den Architekten des Marta Herford, wird ebenso vermittelt wie über die Künstler*innen seiner Zeit in Los Angeles, welche sein Schaffen sehr prägten. Davon ausgehend werden auch Werke nachfolgender Generationen von Künstler*innen in L.A. thematisiert.
(Gehry-Galerien und Lippold-Galerie, 1. Etage)
Ticket
3,50 Euro zzgl. Ausstellungseintritt, ohne Anmeldung, begrenzte Teilnehmer*innenzahl
Kunst Kaffee Keks mit Tara
Lust auf Licht & Farbe? Ein letztes Mal in diesem Jahr im HOCH 2 kreativ gemütlich zusammenkommen und deine eigenen Kerzen gestalten. Für dich oder zum Verschenken! Materialien stehen bereit
Ort
Marta HOCH 2, 2.Etage
Anmeldung
ohne Anmeldung, Eintritt frei, jede*r ist willkommen
Alle Informationen zu Marta HOCH 2 hier.
Führung durch die Ausstellungen
Filmprogramm zur Ausstellung „Mindset Los Angeles“
Kreativ-Sonntag
Führung durch die Ausstellungen
Führung durch die Ausstellungen
Marta-Mittwoch
Nadu lädt ein… Xmas Edition
Nadu lädt ein ist ein Live-Variety-Format, das Comedy, Musik, Poetry Slam, Tanz, Talk und überraschende Specials auf einer Bühne vereint. Jede Ausgabe bringt wechselnde Gäste zusammen und schafft einen energiegeladenen Abend voller Nähe, Spontanität und Vielfalt, der sich jedes Mal neu erfindet. Moderiert wird das Format von Nadu, einer energiegeladenen Comedienne und Moderatorin, bekannt u. a. vom Hamburger Comedy Pokal und dem Bielefelder Kabarettpreis. Mit Humor, Haltung und starker Bühnenpräsenz verbindet sie die verschiedenen Acts zu einem modernen Live-Erlebnis.
Anmeldung
ohne Anmeldung, Eintritt frei, jede*r ist willkommen
Alle Informationen zu Marta HOCH 2 hier.