EVA & ADELE: Transformer-Performer VIA AURELIA, 2008 (Detail) © VG Bild-Kunst, Bonn 2016

Paarweise
Neue Werke in der Sammlung Marta

22.11.2015 –
17.01.2016

Die fünfte Sammlungsausstellung seit Museumseröffnung bot den Besuchenden einen überraschenden und erhellenden Blick auf die seit 2009 hinzugekommenen Werke in einem besonderem Format: Paarweise eröffneten sie einen Dialog über unerwartete Gemeinsamkeiten und aufschlussreiche Unterschiede.

Die Sammlung des Marta Herford ist vor allem mit der großzügigen Unterstützung der Marta Freunde & Förderer kontinuierlich gewachsen. Aber auch einige Schenkungen von Künstler*innen und Kunstfreund*innen haben dazu beigetragen.

Diese Neuzugänge präsentierten sich „paarweise“ als jeweils zwei zueinander in Beziehung gesetzte Kunstwerke, die den Betrachtenden ausdrücklich zum Vergleichen einladen. Sie warfen dabei grundlegende Fragen auf wie beispielsweise: Welche Gemeinsamkeiten und Variationen – formal, inhaltlich oder anderer Art – sind zu entdecken? Welche Funktionen besitzen Vergleiche bei der Bewertung von Kunst bzw. von zwei Bildern?  Wer bestimmt eigentlich die Bedingungen, was auf welche Weise miteinander in Bezug gesetzt werden kann?

Aus dem scheinbar so einfachen Format einer Gegenüberstellung erwuchs plötzlich ein frischer, zeitgenössischer Blick auf ausgewählte Werke der Sammlung, die einerseits vergleichbar gemacht wie auch unvergleichbar sein könnten.

Beteiligte Künstler*innen

Mona Ardeleanu, Gabriele Basch, Kristina Berning, Matthias Bitzer, Guillaume Bruère, Nezaket Ekici, Aykut Erol, EVA & ADELE, Dennis Feser, Claire Fontaine, Markus Huemer, Olav Christopher Jenssen, Clemens Krauss, Ingrid Mwangi und Robert Hutter, Nik Nowak, Michael Pohl, Royden Rabinowitch, Martha Rosler, Erik Schmidt, Norbert Schwontkowski, Gavin Turk, Aaron Van Erp, Sonja Vordermaier, Martin Walde, Franz Erhard Walther

Dank

Marta-Partner
Für die langfristige Unterstützung unseres Programms danken wir sehr herzlich den Marta Herford Corporate Partnern und Corporate Premium Partnern sowie dem Marta-Fonds für neue Kunst.