ars viva 2026

Ryan Cullen, Nazanin Noori, Prateek Vijan

14. 3.

–

25. 5. 2026

Nazanin Noori, AMBIENT ROOM, Walk-in Sound-, Raum und Videoinstallation, Ausstellungsansicht EIGEN+ART Lab, 2021, © die Künstlerin, Foto: Peter Oliver Wolff
Nazanin Noori, AMBIENT ROOM, Walk-in Sound-, Raum und Videoinstallation, Ausstellungsansicht EIGEN+ART Lab, 2021, © die Künstlerin, Foto: Peter Oliver Wolff

Die Ausstellung präsentiert die drei ars viva-Preisträger*innen 2026 und richtet damit den Blick auf eine junge Generation von Künstler*innen. Die eigens für die Schau entwickelten Beiträge kommentieren auf unterschiedliche und eindrückliche Weise kulturelle, gesellschaftliche und politische Verflechtungen.

Ryan Cullen thematisiert in seinen Malereien und Skulpturen politische und ideologische Strukturen. Nazanin Noori setzt sich mit der Verbindung von Architektur, Skulptur und Klang auseinander und schafft multisensorische Erzählungen, in denen sich interkulturelle poetische und musikalische Quellen verbinden. Prateek Vijan untersucht, wem zu welchen Systemen Zugang gewährt wird und auf welche Weise. Mit seinen Installationen konfrontiert er die Besuchenden mit Situationen von Ausgrenzung und Barrieren, die er räumlich erfahrbar macht.

Den ars viva-Preis für Bildende Kunst vergibt der Kulturkreis jährlich seit 1953 an herausragende junge, in Deutschland lebende Künstler*innen unter 35 Jahren. Das Marta Herford ist die erste zweier Ausstellungsstationen. Im Dezember folgt die Präsentation im Kunstverein Braunschweig.

 

Die Installation von Nazanin Noori wird täglich zu folgenden Zeiten als Klangraum aktiviert:
11 Uhr, 13.20 Uhr, 15.40 Uhr, mittwochs zusätzlich um 18 Uhr

Begleitprogramm

Fr, 13. 3. 2026, 19–22 Uhr
Veranstaltung

Wir laden Sie und Ihre Freund*innen herzlich zur Eröffnung der Ausstellung ars viva 2026 – Ryan Cullen, Nazanin Noori, Prateek Vijan in der Lippold-Galerie (1. Etage) ein.

Um 19.00 Uhr finden die Eröffnungsreden im Marta-Forum statt.

Es begrüßen Sie Kathleen Rahn, Direktorin Marta Herford, sowie Dr. Daniel Teubner, 1. stellvertretender Bürgermeister der Hansestadt Herford, und Ulrich Sauerwein, Vorsitzender Gremium Bildende Kunst, Kulturkreis der deutschen Wirtschaft. Anschließend gibt Friederike Korfmacher, Assistenzkuratorin Marta Herford, eine Einführung in die Ausstellung.

Die Marta-Kunstsprecher*innen stehen von 18 – 21 Uhr in den Ausstellungen für Ihre Fragen oder Gespräche über die Kunst bereit.

Das Marta Café ist geöffnet und bietet ein leckeres Angebot an Speisen und Getränken.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Eintritt

Der Eintritt ist von 18 bis 22 Uhr frei!

Die Ausstellung ist ab 18 Uhr für Besucher*innen geöffnet.

Hinweis

Die Installation von Nazanin Noori wird am Eröffnungsabend um 18 Uhr und 20.20 Uhr als Klangraum aktiviert.

Sa, 14. 3. 2026, 12–13:30 Uhr
Veranstaltung

Zum Auftakt der Ausstellung ars viva 2026 – Ryan Cullen, Nazanin Noori, Prateek Vijan geben die ausstellenden Künstler*innen im Gespräch mit Friederike Korfmacher (Assistenzkuratorin Marta Herford) Einblicke in ihre künstlerische Praxis und die Werke in der Ausstellung. Außerdem berichtet Min-young Jeon (Kuratorische Leitung Bildende Kunst, Kulturkreis der deutschen Wirtschaft) über die Arbeit des Kulturkreis der deutschen Wirtschaft und den ars viva-Preis.

Die Ausstellung präsentiert die drei ars viva-Preisträger*innen 2026 und richtet damit den Blick auf eine junge Generation von Künstler*innen. Die eigens für die Schau entwickelten und ausgewählten Beiträge kommentieren auf unterschiedliche und eindrückliche Weise kulturelle, gesellschaftliche und politische Verflechtungen.

Ryan Cullen (*1992 in Boston, USA) thematisiert in seinen Malereien und Skulpturen politische und ideologische Strukturen. In einem Wechselspiel von Oberflächen, Abbildern und materieller Präsenz entfaltet sich das Wertesystem einer kapitalistischen Gegenwart. Nazanin Noori (*1991 in Wiesbaden, DE) setzt sich mit der Verbindung von Raumarchitektur, Skulptur und Klang auseinander und schafft multisensorische Erzählungen, in denen sich interkulturelle poetische und musikalische Quellen verbinden. Prateek Vijan (*1991 in Neu-Delhi, Indien) untersucht, wem zu welchen Systemen Zugang gewährt wird und auf welche Weise. Mit seinen Installationen konfrontiert er die Besuchenden mit Situationen von Ausgrenzung und Barrieren, die er räumlich erfahrbar macht.

Den ars viva-Preis für Bildende Kunst vergibt der Kulturkreis jährlich seit 1953 an herausragende junge, in Deutschland lebende Künstler*innen unter 35 Jahren.

Ticket

Im Ausstellungseintritt enthalten

Info

In deutscher und englischer Sprache

Im Ausstellungsraum in der Lippold-Galerie, erste Etage

Mo, 25. 5. 2026, 14–15 Uhr
Führung

Zur Finissage der Ausstellung ars viva 2026 – Ryan Cullen, Nazanin Noori, Prateek Vijan richtet die Marta-Direktorin Kathleen Rahn einen persönlichen Blick auf die endende Ausstellung (in der Lippold-Galerie in der ersten Etage). Die Teilnehmer*innen erfahren in diesem Rundgang Hintergrundinformationen über die Schau sowie einzelne Werke und Themen der drei Preisträger*innen.

 

Ticket

3,50 Euro zzgl. Ausstellungseintritt

erhältlich an der Museumskasse oder online

Dank

Für die langfristige Unterstützung unseres Programms danken wir sehr herzlich den Marta Herford Corporate Partnern und Corporate Premium Partnern sowie dem Marta-Fonds für neue Kunst.

In Kooperation mit

Gefördert durch

Begleitprogramm

11.00 – 20.00
Veranstaltung

Vom Do, 8. 10. bis So, 25. 10. 2026 wird der Architekturpreis 2026 des BDA OWL im Forum des Marta Herford präsentiert.
Es wurden drei Auszeichnungen sowie drei Anerkennungen von insgesamt 27 Projekten für den diesjährigen Architekturpreis vergeben.
Die Präsentation ist zu den Museumszeiten (Di-So 11-18 Uhr, Mi 11-20 Uhr; Veranstaltungszeiten im Forum ausgenommen) zugänglich und kann kostenfrei besucht werden.

Jury
Benedikt Kraft, M.A., stellv. Chefredakteur DBZ, Gütersloh, Stephanie Stratmann, Architektin BDA, Münster und Jonas Tratz, Architekt BDA, Berlin, unter Vorsitz von Dr. Markus Kilian, Architekt BDA, Köln

Ticket
Eintritt frei

Ort
Marta-Forum

17.00 – 19.30
Marta HOCH 2

Ein Treffen für Musikbegeisterte und Instrumentalist*innen. Hier könnt ihr eure Lieblingsmusik zusammen mit anderen Menschen spielen, neue Stücke kennenlernen und euch austauschen. Ob mit oder ohne viel Erfahrung im gemeinsamen Musizieren: Kommt gerne mit eurem Instrument vorbei und spielt mit.

 

Anmeldung
ohne Anmeldung, Eintritt frei, jede*r ist willkommen

Alle Informationen zu Marta HOCH 2 hier.

18.00 – 20.00
Führung

Kunstgenuss zum Feierabend: Jeden Mittwoch lädt das Marta ein, den Tag mit einem Ausstellungsbesuch entspannt bis 20 Uhr ausklingen zu lassen.

18.00 – 19.00
Führung

In einer einstündigen Führung mit Marta-Direktorin Kathleen Rahn durch die aktuelle Ausstellung Mindset Los Angeles erfahren die Teilnehmenden Hintergründe zu der Ausstellung, ihrer Entstehung und den ausgestellten Werken. Wissenswertes über Frank Gehry (1929–2025), den Architekten des Marta Herford, wird ebenso vermittelt wie über die Künstler*innen seiner Zeit in Los Angeles, welche sein Schaffen sehr prägten. Davon ausgehend werden auch Werke nachfolgender Generationen von Künstler*innen in L.A. thematisiert.

(Gehry-Galerien und Lippold-Galerie, 1. Etage)

Ticket

3,50 Euro zzgl. Ausstellungseintritt, ohne Anmeldung, begrenzte Teilnehmer*innenzahl

 

19.30 – 21.30
Veranstaltung

Prof. Matitjahu Kellig konzertiert nach mehr als 50 Jahren und Auftritten in über 75 Ländern mit einem letzten Programm. Er gibt im Marta Herford sein Abschiedskonzert. Der Pianist lehrte als Professor für Klavier an mehreren Musikhochschulen, insbesondere der Hochschule für Musik in Detmold. Er stand bis vor Kurzem der Jüdischen Gemeinde Herford-Detmold vor.

Kellig vermittelt engagiert zwischen den Welten und Religionen. Sein letztes Programm verbindet christliche Sakralmusik mit moderner Klassik jüdischer Komponisten, traditionell europäische mit israelischer Musik. Er spielt Werke von Johann Sebastian Bach, Paul Ben Haim, Allessandro Marcello, Ben Zion Orgad, Lior Shambadal, Domenico Scarlatti und Viktor Ullmann.

Matitjahu Kellig über sein letztes Programm: „Zwei Gedanken begleiten mich dabei:

„Unser Glaube war es, dass deutscher und jüdischer Geist auf deutschem Boden sich treffen und durch ihre Vermählung zum Segen werden könnten. Dies war eine Illusion.“ Rabbiner Leo Baeck (nach seiner Befreiung aus dem Ghetto Theresienstadt)

„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist.“ David Ben Gurion (Erster Ministerpräsident des Staates Israel)“

 

Programm:

 

Septologie

 

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Sarabande
aus der Partita Nr. 1
B-Dur BWV 825

 

Ben Zion Orgad (1926–2006)
Two Preludes
in Impressionistic Mood

 

Allessandro Marcello (1673–1747)
Adagio (Bearb. Earl Wild)

 

Paul Ben Haim (1897–1984)
Music for Piano

 

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Air (Bearb. Alexander Siloti)

 

Lior Shambadal (* 1950)
Acoustics

 

Domenico Scarlatti (1685–1757)
Sonate G-Moll

 

Pause

 

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Choralvorspiel
“Nun komm’ der Heiden Heiland“ (Bearb. Wilhelm Kempff)

 

Viktor Ullmann (1898–1944)
6. Klaviersonate Opus 49
Allegro molto
Allegretto grazioso
Presto, ma non troppo
Tempo 1 (Allegro molto)
(komponiert im Ghetto Theresienstadt am 22. August 1944)

 

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Choralvorspiel
„Ich ruf zu Dir, Herr Jesu Christ“
(Bearb. Wilhelm Kempff)

 

Mehr über Matitjahu Kellig: https://kellig.de

 

Info

Das Klavierkonzert findet im Rahmen der Ausstellung Mindset Los Angeles – Frank Gehry und die Cool School statt.

Konzertabend mit Begrüßung durch Marta-Direktorin Kathleen Rahn

und mit Pause (ca. 15 Min., mit Getränkeangebot)

Während des Konzerts finden Videoaufnahmen statt.

Die Ausstellungen sind an diesem Mittwoch bis 20 Uhr geöffnet.

Ticket

15 Euro, erm.* 10 Euro

*Ermäßigt für Personen in Ausbildung (18-27 Jahre) und Menschen mit Behinderung (ab GdB 50), der Nachweis sowie ein Lichtbildausweis sind am Einlass unaufgefordert vorzulegen.

Ausstellungen