Kerstin Brätsch

Marta-Preis der Wemhöner Stiftung

28. 11. 2026

–

28. 2. 2027

Kerstin Brätsch, Untitled, aus der MƎTA Serie, 2023–2024,
Öl und Collage auf Papier, © Kerstin Brätsch, Courtesy
die Künstlerin, Galerie Gladstone und Gió Marconi Mailand
Kerstin Brätsch, Untitled, aus der MƎTA Serie, 2023–2024, Öl und Collage auf Papier, © Kerstin Brätsch, Courtesy die Künstlerin, Galerie Gladstone und Gió Marconi Mailand

Kerstin Brätsch (*1979 in Hamburg, lebt in Berlin) verwandelt die Lippold-Galerie in einen eigenständigen Organismus. Materialität, Farbe, Oberfläche und Raum greifen ineinander und lösen die Grenzen zwischen Bild, Skulptur und Architektur auf.

Einen zentralen Bestandteil bildet der Boden der Ausstellung: Angelehnt an ein von ihr realisiertes Mosaikprojekt gestaltete die Künstlerin einen Vinylboden für das Marta, der die gesamten 350 m² Bodenfläche in der ersten Etage bedeckt. Hier treffen großformatige, eigens für die Ausstellung hergestellte Malereien auf skulpturale Raumelemente aus bedruckten Kartonagen und eine Videoarbeit. Die verschiedenen Medien und Techniken verbinden sich zu einer räumlichen Erfahrung, in der Malerei nicht nur betrachtet, sondern unmittelbar erlebt werden kann. Sie erscheint als lebendiger Metabolismus – als ein körperliches und sinnliches Zusammenspiel, das sich zwischen Bild, Raum und Wahrnehmung entfaltet.

 

Der Marta-Preis ist mit 25.000 Euro dotiert und beinhaltet u.a. ein Werk, welches in die Sammlung Marta übergeht. Neu ausgerichtet und mit einer unabhängigen Fachjury wird der Preis alle zwei Jahre vergeben, um besondere künstlerische Positionen und die Erweiterung der Museumssammlung zu fördern.

Dank
Marta-Partner

Für die langfristige Unterstützung unseres Programms danken wir sehr herzlich den Marta Herford Corporate Partnern und Corporate Premium Partnern sowie dem Marta-Fonds für neue Kunst.

Begleitprogramm

Fr, 27. 11. 2026, 16:30–18 Uhr
Veranstaltung

Kurzführung für Familien mit anschließendem Atelierworkshop für Kinder von 6 bis 12 Jahren

Auf einer kurzen Familienführung durch die Ausstellung von Kerstin Brätsch tauchen wir gemeinsam in die fantasievolle Welt der Künstlerin ein. Ihre raumfüllenden Bildwelten aus farbenfrohen mosaik- und marmorartigen Tapeten sowie Malereien erstrecken sich vom Boden bis über die Wände. Bunte Pappskulpturen verbinden sich mit ihnen zu einem begehbaren Labyrinth aus Farben und Licht. Inspiriert von Brätschs Werken lassen die Kinder im Anschluss ihrer Fantasie freien Lauf und experimentieren zusammen mit ihren erwachsenen Begleitpersonen im Atelier mit Farben, Mustern und Formen. Die entstandenen Werke der jungen Künstler*innen werden in einer kleinen Schau im Atelier präsentiert. Dort sind sie nach der Kindervernissage noch bis Ende Dezember zu sehen.

Alter

von 6 bis 12 Jahren

Kosten

Die Teilnahme ist kostenlos

Anmeldung

Anmeldung bis zum 22. 11. 2026 unter bildung@marta-herford.de
Die Plätze sind begrenzt.

 

Fr, 27. 11. 2026, 18–22 Uhr
Veranstaltung

Wir laden Sie und Ihre Freund*innen herzlich zur Eröffnung der Ausstellung Kerstin Brätsch – Marta-Preis der Wemhöner Stiftung in der Lippold-Galerie (1. Etage) sowie zur Preisverleihung im Marta-Forum ein.

Um 19.00 Uhr finden die Eröffnungsreden im Marta-Forum statt. Es begrüßt Sie Anke Theisen, Bürgermeisterin der Hansestadt Herford. Kathleen Rahn, Direktorin Marta Herford, gibt eine Einführung in die Ausstellung. Anschließend führt sie ein Gespräch mit der Künstlerin Kerstin Brätsch. Die Verleihung des Marta-Preises an Kerstin Brätsch erfolgt durch Heiner Wemhöner, den Vorsitzenden des Kuratoriums der Wemhöner Stiftung.

Die Marta-Kunstsprecher*innen stehen von 18–21 Uhr in den Ausstellungen für Ihre Fragen oder Gespräche über die Kunst bereit. Das Marta Café ist geöffnet und bietet ein leckeres Angebot an Speisen und Getränken.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

Eintritt

Der Eintritt ist von 18 bis 22 Uhr frei!
Die Ausstellung ist ab 18 Uhr für Besucher*innen geöffnet.

Begleitprogramm

17.00 – 19.30
Marta HOCH 2

Es gibt unendlich viele faszinierende Handarbeitstechniken. In lockerer Runde können sich hier Interessierte treffen, um Neues kennenzulernen, an eigenen Projekten weiterzuarbeiten und sich auszutauschen.

Ort
Bibliothek in der 2. Etage

Anmeldung
ohne Anmeldung, Eintritt frei, jede*r ist willkommen

Alle Informationen zu Marta HOCH 2 hier.

18.00 – 20.00
Führung

Kunstgenuss zum Feierabend: Jeden Mittwoch lädt das Marta ein, den Tag mit einem Ausstellungsbesuch entspannt bis 20 Uhr ausklingen zu lassen.

18.00 – 19.00
Führung

Zu dieser einstündigen dialogischen Führung sind Personen als Experten eingeladen, die damals den Bau und das Entstehen des Museums auf unterschiedliche Weise begleiteten. Im Gespräch mit der Marta-Direktorin Kathleen Rahn wird in diesem Rundgang durch die Ausstellung Mindset Los Angeles mit dem Hintergrundwissen des jeweiligen Experten eine besondere Perspektive eröffnet: auf die Ausstellung, den Architekten Frank Gehry und die Entstehung des Marta Herford (Eröffnung 2005).

Dieser Rundgang findet mit Hartmut Braun (Herford) statt; als langjähriger Redakteur der Neuen Westfälischen begleitete er damals das Entstehen und Wirken des Marta.

 

Ticket:

3,50 Euro zzgl. Ausstellungseintritt, ohne Anmeldung, begrenzte Teilnehmer*innenzahl

 

Weitere Führungen mit Zeitzeugen:

Mi 2. 9., 18 Uhr: mit Hartwig Rullkötter, der als ausführender Architekt (Archimedes GmbH, Herford) den Bau des Marta Herford verantwortete.

Mi 30. 9., 18 Uhr: mit Eckard Hofmeister, der mit seinem Unternehmen Dach + Asphalt GmbH (Herford) die geschwungene Edelstahldachkonstruktion des Marta Herford realisierte.

 

19.00 – 20.30
Marta HOCH 2

Poetry Slam ist zurück in Herford! Seit 2019 war die Slam-Bühne still – jetzt wird sie wieder laut! Alle zwei Monate bringt Slam OWL die versteckten Poet*innen der Region auf die Bühne – packend, nahbar und garantiert nicht langweilig.

Was ist eigentlich ein Poetry Slam?
Ein Poetry Slam ist ein Veranstaltungsformat, bei dem Poet*innen auf einer Bühne selbstgeschriebene Texte vortragen, die im Anschluss von einer zufällig ausgewählten Publikumsjury bewertet werden. Sie dürfen keine Requisiten verwenden und müssen sich an ein Zeitlimit von gefühlten 6 Minuten pro Auftritt halten. Am Ende des Abends geht eine*r der Vortragenden als Sieger*in hervor. Dabei gibt es keine stilistischen Vorgaben: Ob lustig oder ernst, ob Stand-up oder Lyrik – alles kann auf einer Poetry-Slam-Bühne stattfinden! Moderation: Niko Sioulis.

Slam OWL ist ein kulturell engagierter Verein und Veranstalter der meisten Poetry-Slams in der Region und zudem in der Jugendarbeit aktiv. Weitere Infos unter www.slam-owl.de.

Kommende Termine:

2. 9. 2026

4. 11. 2026

3. 2. 2027

ohne Anmeldung
Eintritt frei, jede*r ist willkommen

Ausstellungen