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3. 6. 2026 , 19.00 20.30
Veranstaltungsserie: Poetry Slam Herford

Poetry Slam Herford

Poetry Slam ist zurück in Herford! Seit 2019 war die Slam-Bühne still – jetzt wird sie wieder laut! Alle zwei Monate bringt Slam OWL die versteckten Poet*innen der Region auf die Bühne – packend, nahbar und garantiert nicht langweilig.

Was ist eigentlich ein Poetry Slam?
Ein Poetry Slam ist ein Veranstaltungsformat, bei dem Poet*innen auf einer Bühne selbstgeschriebene Texte vortragen, die im Anschluss von einer zufällig ausgewählten Publikumsjury bewertet werden. Sie dürfen keine Requisiten verwenden und müssen sich an ein Zeitlimit von gefühlten 6 Minuten pro Auftritt halten. Am Ende des Abends geht eine*r der Vortragenden als Sieger*in hervor. Dabei gibt es keine stilistischen Vorgaben: Ob lustig oder ernst, ob Stand-up oder Lyrik – alles kann auf einer Poetry-Slam-Bühne stattfinden! Moderation: Niko Sioulis.

Slam OWL ist ein kulturell engagierter Verein und Veranstalter der meisten Poetry-Slams in der Region und zudem in der Jugendarbeit aktiv. Weitere Infos unter www.slam-owl.de.

ohne Anmeldung
Eintritt frei, jede*r ist willkommen

Begleitprogramm

12.00 13.30
Veranstaltung

Zum Auftakt der Ausstellung ars viva 2026 – Ryan Cullen, Nazanin Noori, Prateek Vijan geben die ausstellenden Künstler*innen im Gespräch mit Friederike Korfmacher (Assistenzkuratorin Marta Herford) Einblicke in ihre künstlerische Praxis und die Werke in der Ausstellung. Außerdem berichtet Min-young Jeon (Kuratorische Leitung Bildende Kunst, Kulturkreis der deutschen Wirtschaft) über die Arbeit des Kulturkreis der deutschen Wirtschaft und den ars viva-Preis.

Die Ausstellung präsentiert die drei ars viva-Preisträger*innen 2026 und richtet damit den Blick auf eine junge Generation von Künstler*innen. Die eigens für die Schau entwickelten und ausgewählten Beiträge kommentieren auf unterschiedliche und eindrückliche Weise kulturelle, gesellschaftliche und politische Verflechtungen.

Ryan Cullen (*1992 in Boston, USA) thematisiert in seinen Malereien und Skulpturen politische und ideologische Strukturen. In einem Wechselspiel von Oberflächen, Abbildern und materieller Präsenz entfaltet sich das Wertesystem einer kapitalistischen Gegenwart. Nazanin Noori (*1991 in Wiesbaden, DE) setzt sich mit der Verbindung von Raumarchitektur, Skulptur und Klang auseinander und schafft multisensorische Erzählungen, in denen sich interkulturelle poetische und musikalische Quellen verbinden. Prateek Vijan (*1991 in Neu-Delhi, Indien) untersucht, wem zu welchen Systemen Zugang gewährt wird und auf welche Weise. Mit seinen Installationen konfrontiert er die Besuchenden mit Situationen von Ausgrenzung und Barrieren, die er räumlich erfahrbar macht.

Den ars viva-Preis für Bildende Kunst vergibt der Kulturkreis jährlich seit 1953 an herausragende junge, in Deutschland lebende Künstler*innen unter 35 Jahren.

Ticket

Im Ausstellungseintritt enthalten

Info

In deutscher und englischer Sprache

Im Ausstellungsraum in der Lippold-Galerie, erste Etage

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