Martin Walde, Cyber-Staub, 2021, Foto: Marta Herford © der Künstler, VG Bild- Kunst, Bonn 2021

Mit „Cyber-Staub“ durch Herford

Durch einen smartphonebasierten Parcours lockt das Museum in die Herforder Innenstadt. Mithilfe einer Web-App treffen Spaziergänger*innen im realen Stadtraum auf digitale Phänomene, die auf Erzählungen des Künstlers Martin Walde beruhen.

Auf den Spuren markanter Momente streifte Martin Walde auf ausführlichen Stadtbegehungen durch Herford und hielt seine Entdeckungen in poetischen wie skurrilen Erzählungen fest: Was macht diese Stadt aus? Wie kommt ihre Erscheinung zustande? Welchen Ursprung haben ihre Formen oder Gerüche? Der interaktive Erkundungsparcours „Cyber-Staub: Ein digitaler Parcours durch Herford“ eröffnet mögliche Perspektiven. Erweitert durch 3D-Animationen entstehen überraschende Momente, die eine neue Sicht auf scheinbar vertraute Orte bieten.

Mithilfe einer digitalen Karte finden Nutzer*innen QR-Codes in der Herforder Innenstadt, die mit dem Smartphone gescannt werden können. Auf diese Weise werden die AR-Phänomene („Augmented Reality“) über die Handykamera im realen Raum sichtbar. Ist ein Objekt einmal freigeschaltet, kann es immer wieder an beliebiger Stelle geöffnet und via Screenshot platziert werden. So hat jede*r Nutzer*in die Möglichkeit, selbst virtuell in den Stadtraum einzugreifen und eigene Erzählungen zu kreieren. Der Parcours umfasst 13 Objekte. Das letzte schaltet sich automatisch frei, sobald alle anderen Phänomene gefunden wurden. Fangen Sie alle Phänomene ein und zeigen Sie uns auf Social Media unter Verwendung der Hashtags #cyberstaub und #offenewelten, wo Sie sie in die Welt setzen!

Die App kann über die QR-Codes und hier über die Marta-Webseite geöffnet werden; ein Download ist nicht nötig:

Technische Hinweise:

Für die Nutzung der Anwendung ist kein Download notwendig, da es sich um eine Web-App handelt. Sie haben aber die Möglichkeit die Seite auf ihrem Homebildschirm zu speichern, um jederzeit problemlos darauf zugreifen zu können.

Für die vollumfängliche Nutzung der Web-Anwendung ist ein AR-fähiges Smartphone mit Internetzugang erforderlich. Apple-Geräte sind ab iPhone SE bzw. iPhone 7 (2016) kompatibel. Eine Liste kompatibler Android-Geräte finden Sie hier. In einzelnen Fällen muss zur vollen Funktionalität auf Android-Geräten die Betreibersoftware ARCore zusätzlich geladen werden. Einen entsprechenden Hinweis erhalten Sie beim Öffnen der AR-Anwendung.

Sollte das Gerät nicht die technischen Anforderungen erfüllen, wird über Videos ein ähnliches Erlebnis simuliert.
Für die optimale Nutzung der Kartenfunktion in der App sollten Sie Ihren Standort freigeben. Die Nutzung der AR-Phänomene erfordert Zugriff auf die Kamera. Diese App sammelt keine persönlichen Informationen. Weitere Hinweise sowie die Datenschutzerklärung finden Sie innerhalb der Web-App. Sollte es Probleme beim Laden der Seite geben, prüfen Sie bitte Ihren Netzzugang und die Cookie-Einstellungen Ihres Smartphones.

Förderhinweis:

„Offene Welten. Digitale Parcours durch Räume unserer Zeit“ ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Museum für Gegenwartskunst Siegen, IMAGINE THE CITY Hamburg, der Kestner Gesellschaft Hannover und dem Museum Marta Herford. Die Kulturstiftung des Bundes fördert das Vorhaben im Fonds Digital – Für den digitalen Wandel von Kulturinstitutionen über einen Zeitraum von vier Jahren. In „Offene Welten“ entwickeln die vier Institutionen für zeitgenössische Kunst gemeinsam mit dem Entwicklungsteam interkit, Künstler*innen und Kurator*innen digitale spielerische Parcours und künstlerische Inszenierungen an der Schnittstelle von Institution und Stadtraum. Die einzelnen Teilprogramme münden in ein Abschlussprojekt, das es Nutzer*innen erlaubt, smartphonebasierte Kulturerlebnisse in Form einer mobiler Anwendungen zu erstellen. Der Fonds Digital, eine der drei Säulen des Programms Kultur Digital, unterstützt öffentlich geförderte Kulturinstitutionen in den Bereichen digitales Kuratieren, künstlerische Produktion, Vermittlung und Kommunikation bei der Entwicklung digitaler Konzepte.