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Künstlergespräch

mit Thomas Henke und Prof. Dr. Thomas Macho

Sonntag, 23. Juni, 16 Uhr


Der von Thomas und Peggy Henke in der Ausstellung „Visionen“ präsentierte „Film der Antworten“ (2004–2012) beeindruckt mit der Offenheit der porträtierten Ordensschwestern aus der Benediktinerinnen-Abtei Mariendonk zu persönlichen Fragen des Glaubens und Zweifelns, des ewigen Lebens und des Todes – und ist Anlass für ein vertiefendes Gespräch: Eingeladen sind Thomas Henke und der Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Thomas Macho, die u.a. die Idee und Realisierung dieses mehrjährigen Filmprojekts vorstellen und ausgehend von „dem radikalen Lebenskonzept der Benediktinerinnen als permanentem Dialog mit Gott“ auch aktuelle Fragen nach Erkenntnis, Hoffnung und Lebensentwürfen thematisieren.

Bei dem Medienkünstler Thomas Henke (*1972) steht der experimentelle Umgang mit dem Filmporträt zum Thema Lebensentwürfe im Zentrum seiner künstlerischen Auseinandersetzung. Er studierte Freie Kunst an der Kunstakademie Münster bei Reiner Ruthenbeck (Meisterschüler) sowie Medienkunst und Film an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Es folgten Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland. Seit 2009 ist er Professor für Neue Medien an der Fachhochschule Bielefeld.

Thomas Macho (*1952) ist seit 1993 Professor für Kulturgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Mit einer Arbeit über Todesmetaphern habilitierte er sich 1983 für das Fach Philosophie an der Universität Klagenfurt. Macho war Mitbegründer des Hermann von Helmholtz-Zentrums für Kulturtechnik und von 2006 bis 2008 Dekan der Philosophischen Fakultät III. Von 2008 bis 2009 war er Fellow am Internationalen Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie an der Bauhaus-Universität Weimar und von 2009 bis 2011 Direktor des Instituts für Kulturwissenschaft.

Ticket: im Ausstellungseintritt enthalten

 

Thomas und Peggy Henke: Film der Antworten ( 2004-2012)